das thema hat zwar nur bedingt mit "ernährung" zu tun, aber doch mit der aufnahme, verdauung und der auswirkung auf hund und dessen umwelt. dakota ist ein schneefresser der besonderen sorte. mit schrecken denke ich an den dunklen wintermorgen letztes jahr, es muss so gegen 3.30 / 4.00 uhr gewesen sein, als ein gellender schrei aus dem vorzimmer ertönt. schlaftrunken und noch nicht ganz von dieser welt törkelte ich in richtung schrei und fand meinen völlig verzweifelten mann und unseren unpackbar schuldig dreinschauenden hund. übelster geruch stieg sogleich in meine nase, was mich veranlasste doch die augen zu öffnen. ein alptraum und nichts für schwache nerven (also weiterlesen auf eigene verantwortung). unserem hund entleerte sich der darm explosionsartig und zwar horizontal entlang des flurs. weiße fliesen und wände waren gesprenkelt und der gestank höllisch. okay, zugegeben, das war das highlight unseres letzten bzw. ersten winters mit dakota. lange rede, kurzer sinn. dakota musste zweimal mit antibiotika behandelt werden. akute colitis, blut im stuhl, ... durchfall am laufenden band. dementsprechend hat er über den winter auch nur sehr sehr wenig zugenommen. was sagen die erfahrenen unter euch? steht uns das heuer auch wieder bevor? wann ja, kann ich irgendwie verhindern, das er schnee frisst? kann diese ganze unverträglichkeit (futter(un)verträglichkeit war ja auch lange ein thema - allerdings überwunden) auch nur mit seinem damals noch sehr jugen verdauungstrakt zu tun gehabt haben und dieses jahr alles anders sein? bitte macht mir hoffnung.

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meine umwelt hält mich eh längst nicht mehr für normal
seit ich roh füttere. weil du sagst, du lässt das fleisch immer extra lange im kühlschrank. ich hab bis jetzt immer angst gehabt, dass es nicht mehr richtig frisch ist. wie "lange" ist "lange" bei dir?