Einfach mal kommentarlos:
http://www.peta.de/web/home.cfm?p=209
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Ein Sport, bei dem Tiere zu Schaden kommen und gar getötet werden - das ist kein Sport mehr. Jedenfalls nicht in meinen Augen.
Ich finde die Strecken beim Iditarod und dem Yukon Quest einfach viel zu lang. Gerne zieht man ja Parallelen zur Serumsgeschichte von Nome. Nur war es damals so, daß diese ungeheuer lange Strecke von mehreren Mushern gestaffelt gefahren wurde.
Der Mensch ist wohl naturgemäß so veranlagt, daß er immer nach Höherem strebt und keine Grenzen kennt. In diesem Sport sind die Tiere aber die Leidtragenden.
Natürlich wollen diese Hunde laufen. Sie laufen gerne und sie laufen auch gerne lange Strecken, aber ich finde diese Rennen auch zu brutal.
Nichts gegen solche Schlittenhunderennen, aber die Hälfte der Strecke würde es doch auch tun..............
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lg tina
http://wandern-mit-huskys.jimdo.com/
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Es gibt 2 Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, und die anderen unbezahlbar!

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Leute, jeder Satz dieses Textes macht deutlich, dass der Autor keinen Schimmer vom Schlittenhundesport hat (z.B. in der Passage, wo es heißt, dass die Hunde gehetzt würden) und dass es hierbei einzig und allein um eine mediale Hetze geht, um sich als Organisation wichtig zu machen.
Natürlich kommen Unfälle und auch Todesfälle bei Rennen vor - und dass Hunde bei alaskanischen LD-Mushern teilweise einfach Ware sind, ist auch richtig. Ob es aber tierfreundlicher ist, den Dackel auf dem Wohnzimmersofa herzkrank zu füttern, sei dahingestellt. :-(
Sicher - der dicke Dackel auf dem Sofa ist auch kein ersehntes Hundeglück - aber nichtsdestotrotz finde ich diese Rennen etwas zu extrem und vielleicht könnte man Unfälle oder Todesfälle vermeiden bzw. reduzieren, wenn man u.a. die Strecken kürzer hält.
Ich lese ja gerade das Buch von D. Zirngirbel über das Yukon Quest. Man bekommt hier auch mal einen schönen Einblick hinter die Kulissen. So wird besonders der Tierschutz groß geschrieben auf diesen Rennen und die Hunde werden pingelig untersucht vor dem Rennen. Trotzdem sind die Strecken zu lang und zu gefährlich und schnell laufen die Tiere bis zur totalen Erschöpfung und sterben oft. Auch das schreibt er in diesem Buch und genau diese Tatsache finde ich schrecklich!
Schon immer ein recht heisses Thema, wo wohl jeder eine andere Meinung hat..............
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lg tina
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Tina, auch hierzulande kann ein Hund nach einem rennen plötzlich sterben, das kommt immer wieder vor.
Und ehrlich, der größte Teil der musher die dort mitmachen sehen die HUnde weniger als Sportgerät als so manche sprintmusher hierzulande.
liebe Grüße, heidrun
Also der Tierschutz wird da wohl auch groß geschrieben so wie ich das gelesen habe. Sie werden an jedem Checkpoint tierärztlich versorgt und es werden auch Zwangspausen vorgeschrieben zum Schutz der Tiere. Wie die Musher ihre Hunde unterwegs behandeln kann wohl kaum einer was zu sagen.. Leider!
Mittlerweile kommt es häufiger vor, dass die Musher mit ihren Hunden an zwei Rennen hintereinander teilnehmen, ich glaube sogar an dem Yukon Quest und das Iditarod und es auch dadurch auf die Gesundheit des Tieres schlägt. Ich finde das sollte verboten werden. Den ein Rennen ist bestimmt zu schaffen, da viele dort in der Region wohnen oder zum Training hinfahren.
Auch werden immer weniger die ursprünglichen Schlittenhunde auf den Rennen eingesetzt, sondern immer mehr Hounds. Ich denke, dass es da vielleicht auch Rassebedingt sein kann, sie sind halt für die Kälte und die extreme Beanspruchung geschaffen.
Selbst Sportler sterben plötzlich wie Fussballspieler, die kippen auf einmal um und sind tot. Sie ernähren sich gesund, trainieren im Rahmen eines Fitnessprogramms usw.
Persönlich denke ich, dass jeder Hund der an einem Rennen stirbt oder krank finished einer zuviel ist. Andererseits werden für ein Team oft 100 und mehr Hunde trainiert und die Besten mitgenommen. All diesen Hunden geht es ihrem Wesen entsprechend wohl besser als die riesige Menge an "BEGLEIT-Schlitten-Wuffels" bei uns.
Es ist aber sicher gut, dass verschiedene Organisationen immer wieder den Finger auf mögliche Missstände - gleich bei welchen Veranstaltungen -zeigen. Ohne diese wären die heutigen sehr strengen Veterinärvorschriften und -kontrollen bei Rennen wie dem Iditarod nicht vorhanden. Und... ...wieviele (Wagen)Rennen finden bei uns ohne Tierarzt auf Platz und oft bei viel zu hohen Temperaturen/rel.LF statt?
Mal noch zwei andere Inputs im erweiterten Zusammenhang:
Wer hinterfragt, wenn 4jährige Mädchen als potentielle zukünftige Turnerinnen in China zum, spätestens mit 25 Jahren, Krüppel manipuliert werden?
Wer überlegt, dass Orgnisationen wie PETA, Greenpeace etc. nur Erfolg haben können, wenn die Spendenkassen gefüllt werden. Und dies erfolgt durch immer wiederkehrende Boulevardaktionen, die mediengeil gerne aufgegriffen werden? In regelmässigen Abständen kommen bei PETA das Iditarod, die Grönlandhunde, dann Hundefleisch in China, asiatische Pelztierfarmen mit Lebendhäutungen in die Medien. Teilweise mit 10jährigen und älteren Dokumenten, die nie neu überprüft wurden.
Nicht, dass es falsch wäre, Missstände aufzuzeigen, aber da ist klar nebst tierschützerischem auch wirtschaftliches Kalkül dahinter.
Die Chinesen sagen, jedes Ding hat drei Seiten:
Eine, die du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen. 
BG Markus
Es ist immer wichtig und richtig auf Missstände, egal wie alt sie sind aufmerksam zu machen. Menschen vergessen schnell. Und Organistaionen wie Greenpeace könnte garnicht leben ohne Spendengelder. Es sind unsere Leben die sie damit retten "wollen". Und gerade peta - ist provokant, extrem, und schießt oft über das Ziel hinaus siehe :
Zitat
Bitte fordern Sie die Sponsoren auf, das Iditarod – und allen anderen Schlittenhunderennen – nicht mehr zu unterstützen und stattdessen humane Alternativen zu fördern, wie beispielsweise das National Human Dogsled Race Championship von Lowell’s, bei dem Menschen, statt
Doch soll man nun jedem Kind verbieten in einen Turnverein zu gehen ? (um bei deinem Beispiel zu bleiben) - wohl eher nicht. Erreichen die aber damit das es mehr Vererinäre auf den Rennen gibt, einen Rennelitung die hinsieht anstatt weg, Musher gesperrt werden die Tiere schlagen oder wo die Haltungsbedingungen nicht gegeben sind, Kranke Tier nicht starten dürfen - so ist ein Schritt in die richtige Richtung getan....doch verbieten ist immer der falsche Weg.
Es ist wie mit eben mit jeder "Meinungsmache" erst mal laut Radau schlagen ....
Nur diejenigen, die am lautesten Radau schlagen, sind meist nicht diejenigen, die danach aufräumen (ob in der Politik, Verbänden oder sonst wo). Es sind oft die leisen, stoischen Macher, die etwas bewirken.
@NorthernLights:
Hounds wirst du bei den LD-Rennen kaum finden ... dort fährt man fast ausschließlich mit Alaskanern.
Ist kein zentraler Punkt, weiß ich schon, mir aber trotzdem aufgefallen.
@ koyukbaer
Da hast du wohl Recht, allerdings sind die meisten Menschen leider so gestrickt, das sie eben nur auf die Verpackung achten d.h. je mehr Panikmache, Aufsehen und evtl. Zuschauer und Mitmacher umso mehr wächst das Interesse - siehe sog. Boulevardpresse oder wen interresiert es wirklich mit welchem Klopapier Mette sich ihren königlichen P. abputzt außer sie ist dabei ausgerutscht und hat sich ihre Nase an der Kloschüssel geprellt.....::)
Doch sein wir mal ganz ehrlich, die Rufe nach kontrolliertern Rennen, wo mehr auf die Hunde und deren Haltung geachtet wird, werden doch immer lauter, oder ?
@all:
Wer hört alles Rufe nach kontrollierteren Rennen, wo mehr auf die Hunde und Haltung geachtet wird?
Wer kennt konkrete Beispiele, wo wider Reglemente/Tierschutzgesetz Hunde schlecht behandelt werden, ohne dass dies - auch nach Einsprache beim Veranstalter - Konsequenzen nach sich zog?
Man braucht doch nur schauen, wie das (medizinische) Betreuungsverhältnis Mensch/Hund aussieht. Tierärzte sind sowohl am Yukon Quest als auch am Iditarod zuhauf im Einsatz - Humanmediziner sucht man da ziemlich vergeblich ...
Ich für meinen Teil kann nur sagen, da wir diese Diskussion bereits in einem anderen Forum geführt haben, lag die Tendenz wohl eher in der Richtung eines Attestes ob der Hund diesen Sport überhaupt ausführen darf. Also z.B. EKG, Röntgen Hüfte u.ä. also eine Art Gesundheitscheck und ich denke es liegt in Interresse jeden Mushers das sein Tier gesund über den Trail kommt. Und vielleicht auch den Einsatz eines unabhängigen Tierschutzbeauftragten der auch mal hinter die Kulissen schaut. Denn jeder der schon mal auf Rennen war, hat doch schon mal an dem einen oder anderen Team oder an der Haltung gezweifelt.
Natürlich hat da jeder seine eigene Meinung zu und ich merke das unsere ein wenig auseinander gehen, dennoch glaube ich wäre es zu blauäugig zu behaupten dass dort alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist. Es geht uns allen um die Tiere und nicht um Erfolg um jeden Preis.Bei großen internationalen Rennen ist das doch auch "meist" der Standart, vieleicht wird da bei den kleineren Vereinen am falschen Ende gespart.
Ich sag's ganz ehrlich. Mich ärgert diese Tendenz zu Pauschalisierungen:
"Jeder hat doch schon mal..." - wer ist jeder? Du auch? Was wurde unternommen? Was hast Du unternommen?
"Es herrschnit nicht überall Friede, Freude..." - klar nicht? Und jetzt? - steht die ganze Szene unter allg. Generalverdacht?
In welchem Bereich der Gesellschaft herrscht denn rein Friede, Freude...?
Dies sind so allgemeine, unkonkrete Aussagen einer ganzen Schlittenhundeszene gegenüber. Zumindest empfinde ich es so. Entweder gibt's konkrete Fakten und tierschutzrelevante Haltungs- oder Sportbedingungen, die man beim OK, Verband, Tierschutz, Behörde oder zumindest im direkten persönlichen Gespräch deponieren kann, oder es gibt diese eben nicht. "Den Verdacht haben...." und dies auf eine ganze Szene zu überwälzen ist reine Polemik.
Dies ärgert mich.
Wir hatten auch schon Missstände an einem Rennen gesehen (bspw. zu junge Hunde eingesetzt), was wir ggü. dem OK/Verband klar deponiert haben. Aber dann war's konkret.
EKG, Röntgen, Gesundheitscheck ist das eine. Aber wenn es Probleme in der Schlittenhundeszene gibt, dann wohl kaum beim ungesunden Hund, sondern viel mehr beim ungesunden Ehrgeiz, beim Musher- oder Züchter-Ego, bei den finanziellen Folgen, ein Rennen aus x-welchen Gründen abzusagen. Aber nicht beim Hund mit einer C-Hüfte, der dann - was auch hinterfragt werden darf - nicht mehr am Rennen im Team mitlaufen soll dürfen.
Oder habe ich mich jetzt mit meiner Meinung verfahren?