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RE: PETA "Das Leiden der Schlittenhunde"

#16 von BEBS , 18.06.2010 16:37

Ich sehe das hier als ganz normalen Meinungsaustausch, nur so am Rande, bevor hier jemand meint diese Diskussion führt zu weit.

Ich finde es gut das Du da eine klare Abgrenzung schaffen möchtest. Und zu deinen Fragen ein ganz klares ja. Ich habe es schon zweimal gesehen das ein Hund rausgenommen wurde. Und ja ich habe es auch schon gesehen das mir die Bedingungen nicht gefallen haben. Das ist wiederum natürlich subjektiv und kann nur von andere Seite beurteilt werden. Ich kann da nur von einem Bauchgefühl sprechen.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte es nicht pauschalisieren und eine Szene verteufeln, das ist nicht meine Absicht. Doch trotzdem finde ich es gut das gerade in den Bereichen wo mit Sporthunden, Pferden, Windhunden, Jagdhunden gearbeitet wird hingschaut wird. Es sind die Einzelnen die dieser Szene schaden zu fügen - nicht die Masse. Im Prinzip sagt du in deinem letzten Satz genau das aus

Zitat
wenn es Probleme in der Schlittenhundeszene gibt, dann wohl kaum beim ungesunden Hund, sondern viel mehr beim ungesunden Ehrgeiz, beim Musher- oder Züchter-Ego,



Es sind nicht alle Musher, sondern was ich sagen will - das es "auch hier" Schwarze Schafe gibt und das zu sondieren eine wichtige Aufgabe , die man nicht aus den Augen verlieren darf. Das der o.g. Aufruf zu weit geht habe ich bereits in einem vorigen posting erwähnt. Aber alles zu verschönern, gut zu heißen und als heile Welt darzustellen finde ich ebenso übertrieben (nicht auf dich bezogen). Das ist es nämlich nicht. Auch da hat mit Sicherheit jeder eine eigene Meinung zu, ich finde so weit gehen unsere nicht auseinander, wobei unser Blickwinkel mit Sicherheit ein anderer ist.

Zitat
Und... ...wieviele (Wagen)Rennen finden bei uns ohne Tierarzt auf Platz und oft bei viel zu hohen Temperaturen/rel.LF statt?



Du schreibst es hier ja selbst und ich wollte damit eben auch nur Beispiele geben und hoffe ich habe mich nun klarer und detailierter Ausgedrückt. Ich möchte auf keinen Fall die Szene verteufeln, ich möchte das man aufmerksam hinsieht und im Sinne der Tiere und nicht der Menschen handelt.


 
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RE: PETA "Das Leiden der Schlittenhunde"

#17 von NorthernLights , 18.06.2010 17:57

Wenn ich jetzt richtig liegen, sollen diese "Better-Mushing-Seminare" den Umgang mit Hund und Herrchen schulen. Musher die mit ihren Hunden richtig umgehen, bekommen diese Lisenz, welche dafür berechtigt ist die VDSV Rennlizenz zu bekommen. Beispielsweise geht ein Musher verantwortungslos mit seinen Hunden um, bekommt er höchstwahrscheinlich keine Lizenz, er wird dann nach Hause geschickt und soll beim nächsten Mal wieder kommen. Doch wird er dann zuhause kontrolliert, wird das zuständige Veterinäramt kontaktiert? Ich glaube nicht, ich denke, dass das auch ein Punkt ist, wo man ansetzten könnte...
Ich hatte auf einem Seminar auch jemanden gesehen, er ging gut mit seinen Hunden um, es war nichts zu beanstanden. Er wollte unbedingt Sprint-Rennen fahren und hat alle Leute daraufhin gelöchert, wie er denn aus seinen Hunden schnellere, renngeile Atlethen machen kann.. Da fällt mir dann auch nichts mehr zu ein. Was kann man gegen solche Leute machen, wahrscheinlich gar nichts. Der Gedanke ist da (von ihm), irgendwann folgt wohl das handeln...

 
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