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Keinerlei Beschützerinstinkt

#1 von ndie1902 , 10.04.2010 06:42

Hi,
also gestern Nacht hatte ich den "Worst Case" ich gehe mit meiner " Problemhündin" Joy (16 mon. ( Angst vor lauten Geräuschen)) alleine Gassi und werde auf offener Straße von zwei Türken ( nachdem Sie uns fast überfahren hatten ) angegriffen - naja nun weiß ich das Huskys gegenüber Menschen so gut wie kein Agressionspotential haben - und was macht mein Hund - setzt sich hin und beobachtet das ganze - wobei ich wahrscheinlich froh sein sollte das sie als die Leine fiehl nicht weggelaufen ist - aber ist das normal das ein Husky selbst in Gefahrensituationen noch nicht einmal auf die Idee kommt zu knurren oder Ähnliches oder liegt es an dem noch jungen alter - mein letzter Hund war eine Dobermannhündin, da wäre diese Situation in einer "mittelschweren Katastrophe" ausgeartet, wenn mich jemand bedroht hätte. Ich bin ja einerseits froh das meine Beiden halt sehr Menschenfreundlich sind - andererseits gibt es mir zu denken wie es wohl ist wenn meine Frau nacht mit beiden oder einer allein die letzte Gassierunde geht und ihr derartiges passiert - wir wohnen zwar in einer sehr guten Gegend von Berlin aber das ist auch zugleich das Problem das ab 23 Uhr halt sonst niemand mehr auf der Strasse ist und Berlin ist halt Berlin
Wie sind da Eure Ehrfahrungen ?
Andie

 
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#2 von silvern , 10.04.2010 07:08

Beschützerhunde sind sie in der regel sicher nicht, das muß man wissen wenn man sich einen nordischen holt.
Allerdings wird das wohl auch von hund zu hund mehr oder weniger ausgeprägt sein. Sicher macht ihr jugendlches alter auch was aus.

Aber deine Frau hat bei nächtlichen runden mit dem husky sicher keinen beschützerhund dabei.


liebe Grüße, heidrun

 
silvern
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#3 von ndie1902 , 10.04.2010 07:28

naja das war mir schon klar - geht ja auch aus der alten grundlinieherraus - wo agressive hunde nicht zur zucht weiterverwendet wurden - aber das es in solch einer gleichgültigkeit ...
wundert mich das schon einwenig

 
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#4 von koyukbaer , 10.04.2010 07:41

Hallo Andie
Nun zuerst mal sind wir froh, dass der Angriff der beiden unfreundlichen Herren doch noch glimpflich verlaufen zu sein scheint, zumindest hast Du nichs anderes geschrieben.
Wenn Du früher einen Dobi hattest, dann darfst Du schlichtwegs keine auch nur ähnliche Wesenserwartung an einen Husky stellen. Dies sind nun mal zwei komplett unterschiedliche Rassen. Zum Husky/Schlittenhund: Lies mal den folgenden Artikel:
http://www.ig-samojede.ch/samoyeds/welpe...littenhund.html
Klar, dieser Artikel gilt (leider) für einen grossen Teil der heutigen Schlittenhunde nicht mehr, da diese immer mehr als Begleit- und Showhunde gezüchtet werden. Aber Grundwesensmerkmale sind bei den meisten zumindest teilweise (noch) vorhanden.

Ein Husky oder Samojede darf ggü. dem Menschen keine Aggression zeigen. Wie weit dies beim einzelnen Hund in Gefahrensituationen geht, d.h. ab wann kommt ggü. dem Menschen eine Reaktion zum Eigenschutz resp. Schutz "seines Rudels" - ist sicherlich individuell. Aber Deine Hündin ist relativ jung und eh schon ängstlich. Trotz des Erlebnisses von gestern. Lieber den zurückhaltenden Husky als einer, der aus Angst zubeisst, da dies relativ unberechenbar sein kann. Und zu 95% ist allein schon der Besitz/die Begleitung eines Hundes - auch eines menschenfreundlichen Huskys - schon eine recht grosser Einbruchs- oder Angriffsschutz.
BG nach Berlin Markus

koyukbaer

RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#5 von ndie1902 , 10.04.2010 07:49

ja ich weiß in der grundlinie der huskys wurden sämtliche agressive tiere aussondiert ( gab mal einen wunderbaren artikel von a. fuchs - wo es in der arktis auch heute noch so ist ) aber solch ein vorfall läst einen doch schon mal ins grübeln kommen - aber ich weiß auch nicht und möchte es auch nicht wissen wie es bei der anderen ( alpha ) wäre und man kann es ja auch so sehen aus der sicht des hundes - da ist der "alte" und das ist nun mal der chef und als chefe hat der aufzupassen ;-)

 
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#6 von ndie1902 , 10.04.2010 08:00

was ic hnoch sagen wollte ein guter link danke

 
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#7 von koyukbaer , 10.04.2010 08:03

Dies ist richtig: Der unsichere Hund erwartet, dass sein Chef IHN beschützt, nicht umgekehrt. Es wäre jedoch durchaus denkbar, dass, wenn Du in ein Handgemenge oder eine Schlägerei verwickelt wirst, dann der Hund mit ins Geschehen eingreift.
Das sie in keiner Weise reagiert hat, mag durchaus ein Zeichen dafür sein, dass sie Dir vertraut: "Mein Chef wird die Situation schon regeln" - nimm dies als positiven Denkansatz. Ansonsten hätte sie ja wegrennen können.

koyukbaer

RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#8 von ndie1902 , 10.04.2010 18:18

So seh ich das auch - wenigstens ist meine Position bei Ihr gefestigt ;-) - und wahrscheinlich habe ich einige andrere Probleme weniger

 
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#9 von bluezook , 10.04.2010 22:38

Mein erster Husky war auch so ein "Zuschauer". Hätte jedem Einbrecher vermutlich die Tür geöffnet und wäre mit jedem Gauner gut Freund gewesen. Gott sei Dank haben wir aber nie eine Situation gehabt wo wir Beschützerinstinkt vermisst hätten.
Mein jetziger Husky Yukon ist da etwas anders. Wenn ihm eine Situation nicht ganz geheuer ist, schlägt er an und zeigt auch erhöhte Aufmerksamkeit wenn ich ihn entsprechend auffordere. Beschützen im eigentlichen Sinn würde er aber wohl auch nicht. Ist aber trotzdem ein gutes Gefühl, gerade auch für meine bessere Hälfte, wenn der Hund nicht ganz so "desinteressiert" daneben steht.

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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#10 von natse , 16.12.2010 13:07

Ich habe auch schon gelesen, dass Huskys und generell solche nordischen Hunde nicht wirklich Beschützerhunde sind. Das stand auch ausführlich in einem buch geschrieben was ich zu dem thema schon gelesen habe. Ich glaube man darf da einen Husky auch einfach nicht mit einem Dobermann vergleichen. Die haben so ein unterschiedliches Wesen. Eine Bekannte von mir hat einen Hund aufgenommen und das ist ein Rottweiler mit einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt. Das ist manchmal schon wieder fast ein bißchen zu krass.

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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#11 von FlusisFrauli , 16.12.2010 20:05

Da Kalya sowieso anderes ist als anderen, aufgrund seiner schrecklichen Vergangenheit, liebt er mich mittlerweile doch sehr. Und als mich mal bei einer Nachtgassirunde ein paar Typen blöd angemacht haben, fand Kalya das gar nicht lustig und hat recht heftig reagiert, rein nach dem Motto: tu meinem Frauli was und Deine Finger sind weg. Aber ich weiss, dass das sicher die Ausnahme ist Aber Kalya versteht wirklich keinen Spaß in der Hinsicht.

LG
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#12 von Rudel , 16.12.2010 23:11

Hallo du hast ein guten Hund der dir Vertraut das sieht du an sein verhalten unsere beiden lassen normalerweise jeden auf den Hof außer es kommen Menschen mit einer negative Ausstrahlung die Hunde spüren das und die lassen sie nicht auf den Hof ( den Bellen sie an ) wichtig ist das der Hund dir Vertraut und wenn er spürt das du Hilfe braust ist er da das sind hat Husky sie dänken selbst ständig lg. Matthias


Lg Matthias

 
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#13 von FlusisFrauli , 16.12.2010 23:23

ja es ist faszinierend wie viel Vertrauen er aufgebaut hat in der Zeit seit er bei mir ist .... wenn es mir schlecht geht, dann wird er anhänglich und weicht dann nicht mehr von meiner Seite.
Was ich auch seltsam finde, immer wenn ich niesen muss, dann kommt er her; immer ohne Ausnahme. Bei anderen ist es ihm egal, sogar bei meinem Verlobten... etwas was ich mir bis heute nicht erklären kann.
Er ist einfach der Beste für mich und auch wenn alle anderen immer an mir und ihm gezweifelt haben, ist er doch ein guter Kerl, nur mit einer schrecklichen Vergangenheit ...

LG
Jana

 
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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#14 von Akyra , 17.12.2010 08:19

Ich glaube auch das daß von Hund zu Hund unterschiedlich ist. Bei den Nordischen weiß man ja daß es
eigentlich keine Wachhunde sind aber meine grosse die Akyra ist eine sehr aufmerksame Hündin und wenn ich erschrecke oder Angst habe weil auf einmal jemand im Wald aus dem dunklen nichts erscheint dann
knurrt sie sofort und das gibt mir ein sicheres Gefühl. Seit wir unseren Mex haben und er mittlerweile schon gewachsen ist, macht um uns fast jeder einen Bogen Bei uns gibts Leute die fast in den Graben hüpfen vor lauter Angst aber das ist ein anderes Kapitel über das ich mittlerweile schon ein Buch schreiben könnte hi


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RE: Keinerlei Beschützerinstinkt

#15 von Backyards , 17.12.2010 21:14

Hihi ich hab auch so einen (rassetypisch) null beschützerinstinkt hund *lach* (pitbull-mix)
bei uns können menschen ein und aus gehen und es ist ihr vollkommen egal. am besten man begrüßt noch jeden wie einen alten freund...

Backyards  
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