Naja, was heisst schlimm.......... Als ich das GPS noch nicht hatte, bin ich immer nach Karte gelaufen und dann kam es schon mal vor, daß es Wege einfach nicht gab. Dann gings quer durch den Wald, der immer dichter wurde, hinzu kam ein Weidezaun, und kam nicht weiter, also wieder einen Bogen laufen............ Das Orientierungsvermögen muss schon einigermaßen gut funktionieren, wenn man dann irgendwann wieder am Auto ankommen will. So richtig Spaß macht das nicht. Jedenfalls habe ich mich noch nie über den Anblick meines Autos so gefreut, wie an diesem Tag........................
Ich bin dann auch noch einmal zurück an den "Tatort" und muss herausfinden, wo ich mich verlaufen habe! :-)) Das Schlimme war halt auch, daß es langsam dunkel wurde..........
Noch nerviger war meine Schlittentour in Hohegeiß voriges Jahr. Ich weiß noch - es war an diesem Tag die letzte Tour der Saison und die hatte es in sich: Erst ist mein Schlitten gebrochen, dann habe ich Eric verloren und konnte ihn auch nicht anrufen, weil sein Akku leer war. Ich habe mich nicht verfahren, aber meine ausgesuchte Runde über GPS ging die letzten 3 Kilomter durch knietiefen Schnee und das teilweise gut berghoch. Der Schlitten hing andauernd im Tiefschnee fest, auch wegen der Bruchstelle vorn und die Hunde hatten keinen Bock mehr auf diese Wege.............
Ich bin dann vorgestapft und habe die Hunde motiviert. Es waren -12 Grad und es wurde dunkler und dunkler........... Am Auto angekommen hätte ich schwören können, Eric wartet dort schon ganz genervt auf mich..........
Aber nein, er kam auch erst im Dunkeln auf dem Parkplatz an. Er hatte sich verfahren, sein GPS ist ausgefallen.......... :-(
Nun, an diesem Abend war ich heilfroh, als ich im Auto saß und die Heimfahrt antrat. Das war ganz schön grenzwertig an diesem Tag.......
Also es bleibt spannend bei uns..........