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Das Wild im Wald

#1 von Biggi , 28.01.2010 18:15

So Leute , folgende Situation :
Askia ich gehen gerne im Wald bzw. auf Wiesen spazieren und wie der Teufel
es so will, kommt entweder ein Fuchs,eine Hase oder Rehe daher. Mein Hund
nicht Dumm nicht`s wie hinterheeeer . Also dann habe ich ganz schön zu tun
um dieses Biest zu halten . Ich stelle mir das richtig schwierig vor wenn wir dann
erst einmal mit den Roller unterwegs sind.
Wie reagieren denn eure Hunde in solchen Momenten und was kann man denn
gegen den Jagdtrieb machen.
Bin für alles offen, lasst mal hören ! Biggi


 
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RE: Das Wild im Wald

#2 von silvern , 28.01.2010 18:43

Bei uns ist es so daß ich bei Wildbegegnungen meine auf der Strecke halten kann. Sie kriegen zhwar einen adrenalinschock und rennen dementsprechend, aber sie brechen nicht nach den seiten aus. So gesehen nützt uns sowas. Wobei mir das bergauf auch lieber ist als wenn ich mit dem roller bergab fahre :-)))))

Wenn das bei dir nicht möglich ist, dann mußt du stehen bleiben. Die guten bremsen am roller helfen dir dabei. Stehen bleiben bis sie sich beruhigt hat und dann gehts weiter.

Ich lebe mit dem jagdtrieb meiner HUnde und mach nix dagegen. WArum auch. Das ist eine eigene ausbildung die finde ich, kontraproduktiv ist wenn man ie hunde ziehen und vorauslaufen lassen will. Man darf halt nicht träumen, in die gegend schauen und sich nicht überraschen lassen.


liebe Grüße, heidrun

 
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RE: Das Wild im Wald

#3 von BEBS , 28.01.2010 19:13

Also Ciara ist ja auch eine Jägerin par exellence doch komischerweise bleibt sie beim Roller in der Spur, wahrscheinlich weil sie genau weiß das ich sie trotzdem unter Kontrolle habe. Sie wird dann wohl echt schnell und nutzt somit ihren Trieb anders aus. Heute am Schlitten ist sie sofort rechts ausgebrochen, da sie ganz genau gemerkt hat - sie ist mir überlegen.

Also ich handhabe das ähnlich wie silvern, erster Versuch weiterfahren, wenn es nicht geht absteigen und ruhig mit deinem Kommando dran vorbei führen wie z.B. weiter oder vorbei, dann wieder losfahren. Oder eben stehen bleiben bis der Hund dein Kommando wieder aufnimmt. Kommt auf deinen Hund an wie sehr er hin und her springt. Ich würde es mit weiter oder vorbei benutzen, da du diese Befehle auch beim spazieren gut einsetzten kannst, Hundebegegnungen, Katzen, Eichhörnchen auf dem Baum, Mäuseloch u.s.w.


 
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RE: Das Wild im Wald

#4 von Chris , 28.01.2010 19:56

Meine jagen auch wie wild, wissen aber ganz genau, dass sie mit mir oder irgendeinem Gerät hintendran ohnehin keine Chance haben - drum geht zwar auch das Adrenalin hoch, aber sie bleiben brav auf dem Trail. Das war nicht immer so, ist aber ein Lernprozess, der von selber kommt (zumindest wars bei meinen Wauzels so).


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RE: Das Wild im Wald

#5 von Maanu , 12.02.2010 13:25

Huhu,

Luna hat zwar nur 17 kg, aber ist auch nen toller Jäger.
Wir haben angefangen erst mal zu Fuß an der schleppe etc. zu üben, dass Wild nicht hinterher gegangen wird.
An sonsten hätten wir beim ziehen nen Problem


Liebe Grüße
Manu und die Mädels

 
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RE: Das Wild im Wald

#6 von koyukbaer , 12.02.2010 17:44

Hallo Manu
Wenn jemand zughundesportlich arbeitet, muss er den Hunden konsequent den Unterschied ob "Halsband/Führungsgeschirr" oder "Zuggeschirr" beibringen. Mit der Schleppe arbeitest Du ja am Halsband. Wenn der Hund damit lernt, nicht zu jagen (...oder eher nicht zu ziehen??...), dann muss dies noch lange nicht bedeuten, dass er beim Zughundesport bei querendem Wild nicht versucht, ab zu biegen.

Die Hunde müssen lernen, dass sie den Motivatoinsstoss beim Wild (...oder anderen Motivatoren...) auf den Trail/Weg umleiten und nicht abbiegen. Dies geht nur mit Training resp. Konsequenz im Erlebnisfall. Ausscheren durch Einbremsen verhindern mit einfachem, klaren Stoppwort; und das Vorbeifahren resp. Zurückkehren auf den Trail/Weg loben und verstärken. Braucht Zeit, Übung und Konsequenz.

Ideal geht/ginge dies bpsw. auf einem Winterwanderweg/befestigtem Trail. Sobald die Hunde diesen verlassen, d.h. in den Tiefschnee kommen, merken sie automatisch, dass es nicht mehr weiter geht. Nur diese "optimalen" Verhältnisse hat man ja leider so selten...

Beste Grüsse
Markus

koyukbaer

RE: Das Wild im Wald

#7 von Maanu , 12.02.2010 18:43

Hallo Markus.

Gerade bin ich erst mal ziemlich geschockt. Selbstverständlich hab ich die Schleppe niemals am Halsband, denn da würd ich meine Hündin erwürgen, würd sie loshetzen.

Für uns macht es inzwischen weder an der Schleppe noch so beim Gassi gehen, beim Rad oder beim Ziehen nen Unterschied.
"Weiter" ist unser Kommando, wenn irgendwo was rumspringt,, was sie sieht oder ähnliches.
Dieses Kommando bedeutet, gerade des Wegs weiter, da ist nichts, was wir beachten müssen...

dies haben wir erst an kurzer Leine geübt, dann am Rad und parallel an längerer Leine und inzwischen auch vor dem Rad.
Ich denke nicht, dass Luna da nen Unterschied macht, da es eben schritt für schritt aufgebaut wurde.

Hoffe, das ist nun etwas besser erklärt.

Grüße
Manu


Liebe Grüße
Manu und die Mädels

 
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RE: Das Wild im Wald

#8 von samkio , 12.02.2010 19:05

Bisher dachte ich ja, ich bin it dem Thema durch...denkste!
Meine "Zaubermaus" Leni fängt jetzt auch an jagen zu wollen:-(
Bin gerade von meiner allersten Nachtfahrt mit dem Schlitten zurück und alles war einfach nur entspannend , bis ich im Lichtkegel -noch weit entfernt von uns- eine Herde Rehe sah.Durch meinen Lichtschein sind die losgetrabt bevor leni und akimo sie wahrgenommen hatten.Als wir an der Stelle vorbeikamen hielt Leni ihre Nase in die Luft und plötzlich wollte sie den Hang hochrennen den die Rehe gegangen sind.
bisher reichte ein "weiter und vorbei" völlig aus....Die machte ein Superspektakel und war nicht mehr ansprechbar. Schlussendlich bin ich dann vor und musste Leni wieder in die Spur bringen und sogar ein bisschen des Weges führen.
Lag es einfach an der neuen Situation"Nachtfahrt"?
Akimo stand übrigens still da und schaute sich das ganze Theater mit an:-))
Umspannen, d.h. Akimo nach vorn und Leni hinter funktioniert leider nicht, da er dann gar nicht läuft und leni immer vor lassen will...

LG Conny






LG Conny

 
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RE: Das Wild im Wald

#9 von Chris , 13.02.2010 06:06

In der Nacht ist tatsächlich alles anders ... klassische Jagdzeit!


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RE: Das Wild im Wald

#10 von Maanu , 13.02.2010 07:18

Huhu,

ich kann nur zustimmen, die Nacht ist herrlich für unsere Jäger.
Noch dazu natürlich die Zeit, wo Schnee liegt. Zum einen ist es heller und zum anderen gibts mehr Wildgeruch, da es ja auf Nahrungssuche ist.

Wir hatten gestern gegen 21 Uhr auch wieder die Erlebnisse, dass ich Luna klar machen musste, vorstehen ja, aber nicht mitten in den Wald.


Liebe Grüße
Manu und die Mädels

 
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RE: Das Wild im Wald

#11 von Donna und Grave , 13.02.2010 19:38

Hallo, ich hänge mich mal an das Thema dran:

ich frage mich die ganze Zeit wie ich Grave an solchen Schüffelstellen, bzw ( der Härtefall ) an fremden Hunden vorbeibekommen soll.......... er hat sooooo großes Interesse an anderen Hunden möchte immer checken wer das ist und was der oder die so kann usw. Es ist angeleint mit beiden Hunden schon z.T. schwer und er versucht mich dann immer aus dem Weg zu schieben, weil ich Donna als Souverän immer auf der Seite der "Fremdlinge" gehen lasse. Jetzt hab ich auch schonmal versucht ihn direkt an den anderen Hunden vorbei gehen zu lassen, ich glaube nämlich er baut sich so auf weil er Bedenken hat das Donna oder mir was "passieren" könnte............ MÄNNER oder und das klappt tatsächlich besser.

Ich habe gedacht wenn ich am Anfang mit Seitenleinen arbeite um ihn auf der Seite zu halten......... bin da aber nicht sicher ob das so klappen kann. Wie habt ihr das "passieren" von Hunden Menschen ect. aufgebaut?? Mit Leckerchen kann ich in dem Moment eh nicht arbeiten, er ist zu aufgeregt um was anzunehmen.......

Im Stillen hoffe ich ja das er mit der Aufgabe mich oder später das Rad hinter sich her zu ziehen so ausgefüllt ist das ihm andere Hunde oder Menschen egal sind........ Wenn Menschen einen kleinen Abstand zu uns haben sind sie ihm auch egal, sofern sie nicht direkt auf uns zugehen oder mich ansprechen. Dann drängelt sich Mister "ich muß alles mitbekommen" sofort wieder in die erste Reihe und schaut sich unser Gegenüber gaaaanz genau an

Also wie habt ihr das angefangen??


Liebe Grüße, Natalie mit Donna und Grave!!

"Auch so ist es gut," sagte der Mann, der nach seinem Hunde warf und seine Schwiegermutter traf

 
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RE: Das Wild im Wald

#12 von Maanu , 13.02.2010 19:57

Huhu Donna,

ich bin jemand, der in kleinen Schritten anfängt.

1. einzeln Gassi gehen
2. keine direkte Konfrontation mit anderen Hunden zulassen
3. im großen Bogen drum herum gehen, bis dein Hund so ruhig ist, dass du den Bogen verkleinern kannst

;)

erst wenn man einen Hund wirklich im Griff hat, kann man meiner Meinung nach mit mehreren Laufen in solche Situationen


Liebe Grüße
Manu und die Mädels

 
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RE: Das Wild im Wald

#13 von Donna und Grave , 13.02.2010 20:24

Hi,

Donna ( Stolze Inhaberin des Hundeführerscheins Stufe 2 ) läuft ja auch brav an allem und jedem vorbei, mit Grave bin ich auch in der HuSchu dieses Thema am bearbeiten, auch da klappt das wunderbar....... aber wehe wir Mädels gehen mit dem Buben zusammen...... da kommt der Macho voll auf seine Kosten also bitte nicht falsch verstehen, er will niemanden "killen" , er ist friedlich, aber eben sehr interessiert!! Wenn eine Hündin kommt hat er quasi schon Blumen und Pralinen in der Hand, bei Rüden ist er eher neutral. Wenn der andere Rüde rumpöbelt wird er ignoriert.

Bei einem Rüden ( wohl einer der letzten "echten" Zwingerhunde ) haben wir die Möglichkeit gehabt das gut zu trainieren: der Rüde hat schon einen kleineren Hund totgebissen und seit dem Leinenzwang, Donna mag ihn nicht und geht ihm aus dem Weg, Grave wollte am Anfang immer seine "Kräfte mit ihm messen" und ist immer mit einem "WUFF" auf ihn zu gehüpft naja, Tim (also der Zwingerhund) kann sich mittlerweile kaum noch auf den Beinen halten (wackelige Hinterhand des Schäferhundes) und so habe ich Grave immer angeleint und wir sind ein Stück zusammen gegangen. Mittlerweile ist alles total entspannt Grave weiß der ist angeleint und kommt nicht zu ihm ( oder schlimmer noch zu Donna ) und wenn er ihn ignoriert gibts bei mir Leckerchen und alle sind happy........ leider ist dies nur ein Einzellernerfolg und kein generalisierter....

Insofern klappt es also bis hierher schon gut, jetzt muß ich nur irgendwie alle Teile zusammenfügen........


Liebe Grüße, Natalie mit Donna und Grave!!

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zuletzt bearbeitet 13.02.2010 | Top

   

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