Dies ist kein historischer Roman, aber eine wahre Geschichte. Christiane Ritter folgt ihrem Ehemann zu einer Überwinterung nach Spitzbergen. Im Sommer 1934 trifft sie mit dem Schiff dort ein. Zusammen mit ihrem Mann und dem Norweger Karl wollen sie den Winter in Spitzbergen verbringen. Ihre Hütte steht in Grohuk auf West-Spitzbergen. Anfangs scheint die Sonne noch, die Bewohner machen die Hütte winterfest und fangen Robben und Polarfüchse. Die Insel ist sehr karg. Stürme und Nebel kommen auf aus heiteren Himmel. Dann beginnt die 132 Tage lange Polarnacht. Christiane muß öfters alleine mehrere Tage in der Hütte verbringen. Orkanartige Schneestürme vergraben die Hütte und machen das Feuermachen extrem schwierig. Christiane erlebt die Polarlichter, Packeis, die extreme Kälte, Eisbären, Polarfüchse und Robben. Die kleine rauchige Hütte wächst ihr ans Herz und sie gewöhnt sich an die neue Kost. Nur der Mond erhellt die gespenstige Polarnacht, die nicht enden will. Dann kommt langsam der Frühling und das Leben kehrt zurück. Im Juni 1935 kehrt Christiane Ritter nach Europa zurück.
Dieses Buch liest sich wie ein Krimi oder Abenteuerroman! Christiane Ritter schreibt unverblümt über die wundervolle, aber auch schwere Zeit in Spitzbergen, ohne sich einmal selbst leid zu tun. Man lernt ein Land kennen, von dem viele Menschen wahrscheinlich noch nie gehört haben. Hut aber vor dieser Frau!! Wer dieses Buch nicht nur liest, sondern auch einmal in sich geht und sich vorstellt, man selbst wäre an ihrer Stelle....................... Dieses Buch ist ein MUSS und sehr empfehlenswert!!
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