Testlauf 4. Etappe
Den gestrigen Feiertag nutzten wir , um die 4. Etappe anzutesten. Ursprünglich war die gesamte Etappe geplant, da wir aber unsere Jüngsten mithatten und wir wegen ungeahnter Hindernisse weite Umwege laufen mussten haben wir nur die Hälfte geschafft und das ganze als Testlauf deklariert
Wie schon im vorherigen Bericht erwähnt bestand die große Herausforderung in der "Besteigbarkeit " der Schrammsteine für Hunde. Wir haben es erkundet mit folgendem Ergebniss:
Auf dem ursprünglichem Verlauf des Malerweges ist es NICHT möglich auf das Schrammsteinplateau hinaufzukommen-außer man hat einen Rucksack/Taschenkompatiebelen Hund oder diese tollen Tragevorrichtungen wie sie die Bergrettung für ihre Hunde hat.Der ursprüngliche Weg hinauf geht an beiden Aufgängen zuerst über Holz/Stein- und Gitterroststufen, danach aber jeweils auch über senkrecht hinaufsteigende Leitern , was zumindestens für meine Hunde das k.o.Kriterium war.Genau das selbe Problem gibt es auf der anderen Seite wenn man den Schrammsteinweg entlang läuft und von hinten die Stiege hinauf wöllte.
Die einzige Möglichkeit besteht darin den gesamten Schrammsteinweg entlang zu laufen um auf den Gratweg zu kommen.Leider kann man aber nur 2/3 des Gratweges gehen, da der restliche Weg wieder teilweise mit Leitern versehen ist. Um zur Schrammsteinaussicht zu kommen muss man sich dann aufteilen-einer bleibt bei den Hunden und der andere klettert zur Aussicht...wenn man zu zweit unterwegs ist.
Claudia´s Mann kletterte also die Stiegen mit den Kindern hinauf und wir Frauen liefen mit den Hunden die große Runde.
Nachdem wir uns auf dem Rückweg alle etwas verfehlt haben und trotzdem wiederfanden liefen wir den Elbleitenweg entlang Richtung Winterberg und kletterten die uns schon bekannte "Heilige Stiege" hinauf. Die Hunde wollten da natürlich schneller rauf als wir hinterherkamen, angtrieben von unseren Kindern die schon oben standen und riefen...
Nach einer kleinen Rast entschlossen wir uns wieder ins Kirnitzschtal abzusteigen ,da die Kinder nicht mehr gewillt waren eine weitere Stunde zum Winterberg zu laufen.Wir begegneten noch der Bergwacht die einen verunglückten Kletterer mittels Trage die Berge hochtrug- Respekt vor dieser Arbeit die mussten richtig ackern ...trotz das sie schon zu viert waren.
Der Absteig führte uns direkt entlang eines Felsmassives, Wegbreite ca. 40 cm und nach einer Seite steil bergab.Da wurde uns schon etwas mulmig. Als wir dachten es kann nicht noch schlimmer kommen, standen wir vor einem holzleiterähnlichem Gebilde welche zuerst waagerecht und dann senkrecht nach unten führte.Die Sprossenabstände waren groß genug das Mensch und Hund hinabsegeln konnten ...
Also zuerst die Kinder mittels "Indianerspielen" motiviert darüber zu klettern und abzusteigen.Dann kam die Frage, wie bekommen wir die Hunde da runter.Zuerst Leni: Claudia´s Mann stand schon unten , sie selber am Übergang zwischen den unterschiedlichen Leitern und ich oben bei den Hunden.Wir ließen Leni erst ein Stück auf dem Felsen neben der 1. Leiter laufen und konnten sie am senkrechten Teil Stück für Stück hinunter tragen/heben.Dann war Akimo an der Reihe.Ich ließ ihn oben warten,und kletterte zuerst auch auf den Leiterübergang, die beiden Anderen stellten sich unten hin.Dann ließ ich auch Akimo an dem Felsen entlanglaufen.Da kam Andreas auf die Idee Akimo soll rückwärts die Leiter runter....der ist noch nie rückwärts Leitern runter! Ich setze mich also auf die Sprossen lies Akimo zu mir "laufen" drehte ihn dabei herum und setzte ihn auf meine Beine.Die beiden Untenstehenden kamen mir ein Stück entgegen und fasten Akimos Hinterläufe um sie auf die Leiterspossen zu stellen wärend ich mit ihm (eine Hand am Geschirr die andere an der Leiter)Stück für Stück abstieg.Diese gesamte Aktion dauerte keine viertel Stunde, kam uns aber wie Stunden vor!
Wir waren heilfroh als wir alle unten ankamen! Von den beiden Hunden war ich in dem Moment absolut begeistert , wieviel Vertrauen sie uns geschenkt haben und bei der Aktion absolut ruhig blieben; Leni sich von einem "wildfremden" Mann tragen lassen hat und Akimo die Ruhe und Ausgeglichenheit in Person war als er an den Hinterläufen festgehalten wurde....das hat bisher nur bei mir toleriert!
Der restliche Rückweg gestaltete sich dann abolut entspannt, Leni musste nur abwechselnd die Kinder ziehen die einfach erschöpft waren und somit wieder neu motiviert wurden.
Nach 8 Stunden Wanderung mit vielen Treppen, Auf- und Abstiegen und abenteuerlichen Wegen kamen wir alle wieder am Parkplatz an.
Mit dem Fazit das große Teile diese Abschnittes des Malerweges NICHT für Hunde geeignet ist! Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.
Bilder folgen noch:-)
LG Conny

letzte Beiträge


