Unsere Sheila hat morgens auch immer gewürgt, manchmal etwas Schleim, und hat oft Gras gefressen. Uns hat das nicht beunruhigt, wir dachten einfach nur, ihr Heuschnupfen ist dieses Jahr etwas schlimmer. Und sie hat wie jedes Jahr ihr Kortison bekommen. Sie hat normal gefressen, der Kotabsatz war völlig unauffällig. Alles was uns hätte auffallen können, war ihr vermehrter Durst. Das haben wir aber aufs Kortison geschoben. Sheila war bis 1 Tag vor ihrem Tod ein vollkommen normaler Hund. Als der Tierarzt bei einer NotOP Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt hat, war alles zu spät.
Ich weiß nicht, ob ich was hätte ändern können, Bauchspeicheldrüsenkrebs ist sehr aggressiv und auch Patrick Swayze hat all sein Geld und die Therapien am Ende nix genützt, aber ich mach mir Vorwürfe, warum ich beim TA nicht einfach mal deswegen nach gefragt habe. Sheila hatte sich mit der Fuchsräude angesteckt, wir waren
die Wochen vor ihrem Tod bestimmt 4-5 Mal beim Tierarzt.
Also wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann würde ich wegen jedem Zipperlein zum Tierarzt rennen.
Und als Moral von der Geschichte für mich: ich lasse jedes Jahr jetzt beim Impfen ein Blutbild machen. Acoma hat es schon hinter sich, die Werte sind in bester Ordnung und meine Seele hat ihre Ruhe.
Es muss nix schlimmes sein, aber wenn Dein Hund das öfter hat, dann würde ich es abklären lassen.
Liebe Grüße von Shicoma
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.(Einstein)