fleisch allein macht nicht den proteinprotzentsatz aus. Lies doch mal bei wolfsblut
http://meinhund.at/shop/index.htm
überall nur fleisch und kartoffeln und sehr niedriger proteinprotzentsatz.
für mich ist der dickmacher für Hunde nach wie vor Fett und wenn man will, Rindsmuskelfleisch, Pansen. Daß Hunde Kohlenhydrate so verwerten wie wir menschen kann schon deshalb nicht stimmen weil die einen ganz anderen Verdauungsapparat haben. Unser kilometerlanger schlauch gegen einen kurzen "schnellen" Darm.
hier nochmal zur erinnerung über Kohlenhydrate
Bei den Kohlehydraten ist es ähnlich, nur das hier nicht die Länge der Moleküle von entscheidender Bedeutung ist, sondern das Problem in sich tragen.
Der Organismus eines Tierfressers ist darauf eingestellt, seine Energie aus Fetten zu gewinnen. Würde er wie wir Menschen auf Kohlehydrate „spezialisiert“ sein, würde er wohl nur faul am Waldboden rumliegen, weil in den Beutetieren kaum welche enthalten sind. Die Produktion von Kohlehydraten aus anorganischen Stoffen ist auch nur den Pflanzen vorbehalten (Photosynthese). Außerdem bergen Kohlehydrate die Gefahr in sich, nicht immer in ausreichender Menge zur Verfügung zu stehen, weil sie nicht gespeichert werden können. Ein laufender Hund würde plötzlich umfallen sowie das Blut unterzuckert. Auch wir Menschen kennen dieses Phänomen. Im Übrigen hat sich auch unser Herz auf die Energiegewinnung aus Fetten spezialisiert, weil es sonst bei Unterzuckerung plötzlich stehen bleiben würde.
Wird nun der Hund mit vielen Kohlehydraten gefüttert (Getreide im Fertigfutter) und bekommt wenig Fette, dann läuft er sozusagen nur noch auf Notenergie, die er notdürftig den K. entzieht. Diese Energie ist aber ursprünglich nicht für hohe Leistungen gedacht, sondern nur zum Überleben. Ein Muskel, der seine (Not)energie aus Kohlehydraten zieht, übersäuert und baut sich dadurch ab, das Training mit einem Hund, insbesondere mit einem Schlittenhund, wird ineffektiv und zur Quälerei. Der Rest der Kohlehydrate muss wiederum von Leber und Nieren entsorgt werden. Was diese 3 nicht schaffen, wird als eine Art Körperfett unter der Haut abgelagert. Das beginnt im Nacken der Hunde, was zu einer Art „Speckkragen“ führt, und endet überall im Körper, bis der Hund ein Medizinball mit Haaren geworden ist."
Hunde sind ja sehr unterschiedlilch. Es gibt welche die nehmen schon vom anschauen zu, da gehört meine lucy z.b. dazu und es gibt welche die nehmen einfach nicht zu, da gehört meine Dena dazu. Die ist ein Knochengerüst würden wahrscheinlilch manche sagen. Aber ich stopfe sie deshalb nicht mit kohlenhydraten an. Da bekommt sie nämlich dünnschiß. Sie bekommt einfach etwas mehr Fett als die anderen.
Ein bißchen bekommen sie allerdings schon, morgens kriegen sie zu ihrer Fettsuppe ja ein paar bröckerl yomis rein. Jede so ca. 50 g. Und da sind kartoffeln drin, aber was sie da an kartoffelanteil kriegen ist ja sehr minimal.
Man muß einfach selbst herausfinden was seinen Hunden gut tut. Nicht alles passt für jeden Hund. Und ich sag mal so, wenn man sich auf Rennen die verschissenen, angeschissenen, durchfallverschissenen trails anschaut, daß es einen graust wenn man mit seinen hunden und schlitten drüberfahren muß, dann kann die fütterung mit Hochleistungsfutter und Kohlenhydraten nicht unbedingt richtig sein.