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Vorbereitung für die Pulka

#1 von Sakima , 26.12.2011 12:59

da wir ja im Februar wieder nach Skandinavien wollen, ist es nun höchste Eisenbahn, mit dem Pulkatraining anzufangen. Leider habe ich Sakima beim Rollern kaum gegen die Bremse laufen lassen, so dass er jetzt recht gerne, wenn es schwieriger wird, sich nicht 100%ig reinhängt. Aus dem Grund habe ich ihm jetzt beim abendlichen Auslauf, anstelle von joggen, einen ca. 15Kg ( + Reibungswiderstand ) schweren Baumstamm angebunden, den er über den Schotter, Baaz als auch die leichten Hügel entlang der Isar ziehen musste bzw. durfte. Anfangs war er sichtlich etwas irritiert, hat es dann aber sehr gut gemacht. Bei den leichten Steigungen ist er wie erwartet relativ schnell stehen geblieben. Da bin ich einfach an ihm vorbeigelaufen und habe ihn stehen gelassen, darauf hin hat er ihn sofort den Hügel hochgezogen. Es ist nicht so, dass er es nicht könnte, nur ist er etwas bequem. Er hat es aber recht schnell verstanden und nach kurzer Zeit musste ich noch an das Ende von dem Baumstamm ein Seil anbringen das er mir nicht samt dem Stamm davon läuft :-). Na also, geht doch! :-) Das darf der Bursche mir bis zum Urlaub noch sehr oft so machen.....


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RE: Vorbereitung für die Pulka

#2 von silvern , 26.12.2011 14:28

ich bin nicht so fürs Baumstammziehen. Reifen oder Baumstämme, diese Sachen sind sehr niedrig, d.h. der hintere rücken des Hundes wird irgendwie runtergezogen. Da passt das Höhenverhältnis überhaupt nicht. Außer, du nimmst ein pulkagestänge. So ist es eben bei der Pulka, da ist ein Gestänge, daher gibt es dort das problem nicht. Ehrlich gesagt, ich bin voll gegen Reifen- oder baumstammziehen. Der Widerstand bei Holzstämmen oder reifen ist auch ein ganz anderer als bei einer Pulka und ich kann gut verstehen daß Hunde bei reifen oder holzstämmen streiken.
Ich hätte eine rollpulka für dich, aber ich weiß nicht wie du dazu kommen könntest. Ich gebe meine her.


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RE: Vorbereitung für die Pulka

#3 von hasch-key , 26.12.2011 14:44

Interessantes Thema.
@Sakima: Was für eine Puilka hast Du?
@Silvern: wie schaut eine Rollpulka aus?

Wir überlegen gerade, ob so ein Ding für mehrtägige Hochgebirgsdurchquerungen taugt. Bin mir aber nicht sicher, ob die bei Querungen kippt. Schelbert und Müller beschreiben das in ihrem Buch im Teil zu HUsky Mountaineering, daher bin ich auf die Idee gekommen. Und an der Biwackaustüng schleppt man sich ja halb tot

 
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RE: Vorbereitung für die Pulka

#4 von silvern , 26.12.2011 15:24

eine rollpulka ist auf rädern, hat ein Gestänge wie eine Schneepulka. Ich kann auch einen Behälter draufstellen in den man allerhand reinpacken kann. Bei sehr steilen querungen geht das trum nicht, da müsste man es evtl. abmachen und zu zweit tragen. Überhaupt, fürs Hochgebirge in Fels und Schotter - da bin ich etwas skeptisch. Hohe Stufen usw......
das ist wie wenn ein leiterwagen hinter einem hergezogen wird.


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RE: Vorbereitung für die Pulka

#5 von hasch-key , 26.12.2011 15:40

Ah ok, danke. Das heisst eine Schneepulka ist für Skidurchquerungen so à la Haute Route auch eher ungeeignet? Mensch, suche immer noch nach einer Möglichkeit die ganze Ausrüstung bequwemer zu transportieren

 
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RE: Vorbereitung für die Pulka

#6 von silvern , 26.12.2011 15:48

doch, ich glaube eine Schneepulka ist geländegängiger weil nicht so hoch, schleift besser nach. Sicher wird man ab und zu helfen müssen. Bei querungen kann man sich die Schneepulka selber auch anhängen, also einer voraus, dann Hund mit pulka, und hinten der andere Mensch, Pulka auch angehängt, dann kann sie nicht abrutschen.
ich denke da sollte man mit "leichterem" Gelände beginnen damit man selbst auch Erfahrung sammeln kann. Dann kriegt man ein gefühl dafür was geht und was nicht. Wäre ich ihr, dann würde ich es schon mit einer schneepulka probieren.


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RE: Vorbereitung für die Pulka

#7 von Sakima , 26.12.2011 17:42

@silvern: vielen Dank für das überaus nette Angebot! An dem Baumstamm finde ich gut, dass er einen permanenten Reibungswiderstand hat, so wie bei der Pulka. Das der Winkel möglichst groß ist, habe ich ein ca. 5-6 Meter langes Seil genommen. Es sah eigentlich nicht so verkehrt aus....bei einem kurzen Seil kann ich das schon nachvollziehen. Am liebsten würde ich ja mit der Pulka selber trainieren, dass ist klar! Aber der Schnee halt.....

@hasch-key: für größere Sachen in den Alpen ist es vermutlich nicht so praktikabel. Aber für einzelne Berge bei denen man das Gelände kennt und die Abfahrten nicht zu anspruchsvoll sind, kann ich es mir schon vorstellen. Wenn es bergab geht musst du halt die Pukla im Pflug selber Abfahren, oder der Hund hat die Pulka und du fährst ebenfalls im Pflug ab nur das du deinem Hund mit einem Seil noch einen großen Teil des Gewichtes abnehmen musst. Wenn es vereist ist besteht natürlich immer die Gefahr, dass beim queren die Pulka wegrutscht. Selber habe ich es für Skandinavien so geplant, dass wenn es relativ flach mit leichten Anstiegen dahin geht, dass Sakima zieht. Wenn es vom Gelände schwieriger wird, bergab oder der Schnee tiefer ist, dass ich ziehe. Aber man kann das Gelände natürlich nicht mit "unseren" Alpen vergleichen! Ich habe mich für eine 135er Pulka aus Kevlar von Akapulka entschieden, sie haben sie aber nicht mehr im Programm.


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RE: Vorbereitung für die Pulka

#8 von hasch-key , 26.12.2011 17:59

Silvern und Sakima, danke für eure Antworten .
Ich fürchte, dass ich nach wie vor Packesel machen muss, denn die Pulka im freien, steileren Gelände abzupflugen mit Gewicht ist kräftemässig ja fast nicht möglich .
Dann werde ich wohl weiter Gewichtsoptimieren .

@Sakima: berichte doch mal weiter von Deinem Training, irgendwann würde miich Skandinavien im April auch reizen, nur momentan kann ich da leider nicht so lange frei nehmen.

 
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RE: Vorbereitung für die Pulka

#9 von silvern , 27.12.2011 12:15

das fürchte ich auch, daß ihr bei euren Touren das Transportproblem ohne Schneepulka lösen müsst.


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RE: Vorbereitung für die Pulka

#10 von bluezook , 27.12.2011 19:22

Eine Lösung für nicht extrem steiles Gelände wäre noch der sogenannte Pulkaschlitten. Schaut im Prinzip wie ein kleiner Hundeschlitten aus, ist aber schmaler gebaut und die Enden des Pulkaschlittens sind nicht so lang wie bei einem normalen Schlitten, da man beim abfahren ja nicht hinten drauf steht sondern man den Schlitten zwischen die Skier nimmt. Gebremst wird mit eine Bügel der von Hand runtergedrückt wird. Hier ein Beispiel -> Pulkaschlitten oder einfach googeln.

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RE: Vorbereitung für die Pulka

#11 von silvern , 27.12.2011 21:44

das ist mal ein guter Link, den heb ich mir auf, man weiß ja nie :-))))), danke andy.


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RE: Vorbereitung für die Pulka

#12 von Sakima , 28.12.2011 08:19

Zitat von bluezook
Eine Lösung für nicht extrem steiles Gelände wäre noch der sogenannte Pulkaschlitten. Schaut im Prinzip wie ein kleiner Hundeschlitten aus, ist aber schmaler gebaut und die Enden des Pulkaschlittens sind nicht so lang wie bei einem normalen Schlitten, da man beim abfahren ja nicht hinten drauf steht sondern man den Schlitten zwischen die Skier nimmt. Gebremst wird mit eine Bügel der von Hand runtergedrückt wird. Hier ein Beispiel -> Pulkaschlitten oder einfach googeln.

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RE: Vorbereitung für die Pulka

#13 von hasch-key , 28.12.2011 17:00

Danke für den Link, gefällt mir eigentlich gut .
Ich fürchte nur, dass das erst in Frage kommt, wenn wir etwas "gesetzter" sind, die spannenderen Touren bekomme ich das Teil wohl einfach nicht den Berg runter, zumindest nicht ohne Kollateralschaden .

 
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