ich bin immer noch völlig überwältigt von den vielen eindrücken und erfahrungen die wir in den letzten 3 1/2 wochen gewonnen haben, dass ich es erst langsam schaffe alles gedanklich zu sortieren. unsere reise kann man eigentlich in 5 etappen teilen und so werd ich einfach eine nach der anderen kurz beschreiben und fotos dazu aussuchen (was mir sehr schwer fällt :-).
1. anreise & värmland
es war eine gute entscheidung die ersten 1.002 km von wien nach travemünde in der nacht zu fahren. kein transitverkehr, angenehme temperatur, schlafende kinder. nichtdestotrotz muss ich sagen, eine fahrt quer durch tschechien tu ich mir/uns mit sicherheit nicht mehr an. maximal ein 1/5 der strecke führt tatsächlich über autobahn, der rest über landstrassen und kleinste dörfer. nachts wie gesagt noch nicht ganz so das problem, aber bei der rückfahrt während des tages ein alptraum.
finnlines würde ich grundsätzlich wieder wählen. die kosten waren moderat, die kabine groß und ordentlich. auslaufdeck würde ich es nun nicht nennen, aber es gibt grpßzügige sitz- und liegemöglichkeiten um mit hund die fährüberfahrt im freien zu genießen. die hundetoilette war zweckmäßig und dakota machte keine anstalten sie auch zu nutzen.


unser erstes ferienhaus war für uns persönlich leider eine herbe enttäuschung - auf die ich jetzt auch nicht näher eingehen möchte - aber unterm strich kann man sagen, die erwartungen wurde nicht erfüllt. wir haben trotzdem das beste aus der ersten doch sehr verregneten woche gemacht. perfekte temperaturen für tägliches lauftraining hatten wir allemal. wandern, fischen & elch-scouting stand täglich am programm.














bevor unser flossabenteuer losging, haben wir noch mit christina und hakan nisula vom bielkersmil kennel kontakt aufgenommen, die uns sehr herzlich zu einem besuch bei sich einluden. wir waren schlicht weg begeistert. von den hunden, ihrer zuchtstätte, ihren sportlichen aktivitäten, ihrem leben und nicht zuletzt von ihnen selbst als menschen. die schweden gelten ja bekanntlich als eher kühl, reserviert und distanziert. bei christina und hakan ist das von vornherein schon sehr dünne eis, sehr schnell gebrochen und wir haben bis in die nacht hinein gequatscht, geschichten und erfahrungen ausgetauscht, gelacht, wein getrunken, hjorton sylt mit vanilleeis gegessen, ... sodass sie uns spontan einluden, bei ihnen zu übernachten. herzlichen dank an dieser stelle an dich, liebe heidi, die du uns den kontakt vermittelt hast. das waren zwei goldene tage und ein baldiges wiedersehen ist schon in planung ;-)









