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Der dritte Besitzer in vier Jahren

#1 von Wolfsrudel , 26.08.2011 17:15

Wie ich zu Layka kam, was ich über Sie weiß und was vermutet wird.

Auf Wunsch einiger in meiner Anmeldung möchte ich die Geschichte erzählen. Ich hoffe sie ist nicht zu lang und zu langweilig.

Also seit über acht Jahren wollte ich einen Husky haben, wieso werden einige hier verstehen, das ich noch keine Ahnung, jedoch in 8 Jahren wenigstens eine Vorahnung bekommen habe, wird eventuell als Kritik gegen mich ausgelegt, ich versichere euch aber, das ich viel dazugelernt habe, aber noch lernen muss und das werde ich, ich bin mir der Verantwortung bewusst.

Ich bin nicht perfekt, investiere aber sehr viel Zeit und Geld um den beiden ein schönes Zuhause zu geben.

Also am Vatertag dieses Jahres war ich mit meiner Schwester und meinem Schwager im Harz. Beim Kaffee meinte mein Schwager zu mir, das ich eigentlich einen Hund bräuchte. Antwort von mir, ja es gibt aber nur eine Rasse die infrage kommt, und der Jahrelange Wunsch von mir. Meine Schwester konnte das ja bestätigen, da ich vor Jahren am liebsten schon eine Huskyhündin aus dem Tierheim/ Lebenstedt haben wollte. Die Hündin hieß damals Layla und war wirklich lange im Wochenblatt, aber es ging halt leider nicht.

Als ich dann zuhause war habe ich mal im Internet gegooglet unter Huskyanzeigen. Da war eine Anzeige aus Espenau bei Kassel.
Husky aus Zeitgründen abzugeben. Layka vier Jahre alt.
Ich rief die Halterin an war sehr sympatisch am Telefon und auch als ich gegen 18.00 Uhr in Espenau war, machte sie einen freundlichen Eindruck.
Sie hat mir halt vieles erzählt, das Layka halt nur einmal am Tag gefüttert wird, dann muss sie auch nur einmal am Tag raus, das fand ich schon etwas, naja... eigentlich schon frech.
Dann meinte sie noch, das Layka nur alleine zu halten ist, da Sie sich mit anderen gar nicht versteht, wobei ich mir dachte naja, auch kein Problem, untypisch aber ...
Geimpft wurde leider dieses Jahr verpasst, aber zeigte mir das Impfbuch mit den Einträgen, die Haltereinträge habe ich mir dabei nicht genauer Angesehen war mir aber auch egal, und ich denke es ist ganz gut so.
Ja nennt mich blauäugig aber ich sah nur diese hübsche Huskydame und fand es echt traurig, das sie so gar nicht beschäftigt wurde, ich dachte mir, das kannst du besser, kann ich natürlich auch.
Probleme mit anderen Hunden konnte ich so gar nicht erkennen, SIe verstand sich mit jedem Hund super, was sie so gar nicht abkonnte war auch nur 5 min. alleinebleiben, ich habe drei Wochen mit Ihr intensiv trainiert.
Im Internet ist mir dann eine Husky-Züchterin aufgefallen, die nebenbei auch ausbildet, ich rief sie an und sie bot mir an es Layka mal mit anderen Husky´s versuchen zu lassen, und wie sie sich dann mit einem zweitem Husky verhält wenn sie alleine gelassen werden.

Was mir die Züchterin nach einem Tag mitgeteilt hat was sie vermutet, hat mich erstmal bisschen traurig gemacht, Ihrer Meinung lag die Vermutung ziehmlich nahe, das Layka zur Zucht diente, geschlagen wurde und devinitiv in einem Rudel gelebt haben sollte das aus drei- vier Husky´s bestand und der eher dominantere Typ ist.

Layka hat sich eine kleine Huskydame ausgesucht und diese Layka und was soll ich sagen, besser geht es nicht. Beide unzertrennlich, ein Herz und eine Seele.

Ein paar Wochen später dachte ich mir warum wurde sie weggegeben, wenn sie doch so verträglich ist, und was für einen Müll hat die vorbesitzerin erzählt, ich wollte sie anrufen, hatte aber keine aktuelle nummer.
Ich gab Ihren Namen bei Google ein, kam auch sofort eine Homepage.
Die Dame hatte sich mit Huskyzucht versucht, als Layka in einem Alter war, naja ich glaube 17 Monate ist noch ein bisschen Jung, beim ersten Wurf.
Sie war das Alphatier, hatte laut Homepage zwei Würfe in einem Rudel von drei Husky´s.

Alles was die Züchterin der kleinen Maya über Layka vermutet hat, konnte ich auf der Seite Lesen, habe dort auch nicht weiter nachgeharkt, habe nur einen Gästebucheintrag hinterlassen.

Ich habe dort reingeschrieben, was mir die Leute denen ich begegne täglich mitteilen, die Layka vom ersten bis zum heutigen Tag bei mir kennen. Das es ihr bei mir einfach besser geht.

Sie war ängstlich, sie war auffällig, sie war zu dürr.

Ich mache wirklich alles um beiden ein schönes Leben zu geben, sie werden auch ausgelastet, die kleine natürlich noch nicht, erst wenn sie 1 1/2 jahre alt ist, ich könnte aber Hilfe von euch gebrauchen und wäre euch sehr dankbar dafür, mir zu helfen den beiden vorallem Layka das artgerechte Zuhause zu geben, das sie benötigt, sie hat es verdient, nach so einem scheiß Leben wie bissher.

Liebe grüße Frank, Layka und Maya

Angefügte Bilder:
110714_03154_Huskys.png  
 
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RE: Der dritte Besitzer in vier Jahren

#2 von Biggi , 26.08.2011 20:20

Danke .... du schaffst das auf jeden Fall ....

Gruss Biggi


 
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RE: Der dritte Besitzer in vier Jahren

#3 von Husky-Trapper , 26.08.2011 20:21

....so schön die "Geschichte" auch ist , so traurig ist sie auch...... Bleibt nur zu höffen das Layka endlich Zuhause ist.... Da stimme ich Biggi voll und ganz zu..... Du schaffst das ....
Aus welcher "Ecke" von SZ kommst du eigentlich ????... Flächenmäßig ist SZ ja kaum mit anderen Städten und deren Stadtteilen zu toppen....

Zitat
Ich bin nicht perfekt

,
Wer ist schon perfekt ???.... Jeder fängt irgend wie mal an..... und selbst nach Jaaaaaahren macht man immer wieder neue Erfahrungen und lernt dazu.....


L.G. Ralf ...and the five Snow-dogs

Wer nicht vom Weg abkommt, lernt die Gegend nicht kennen.

 
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RE: Der dritte Besitzer in vier Jahren

#4 von Wolfsrudel , 26.08.2011 21:30

Liebe Biggy, lieber Ralf,
ich komme aus SZ-Lebenstedt und finde es ganz toll wie Ihr geantwortet habt. Ich wurde in anderen Foren eher beschimpft, nach dem Motto was holst du dir einen Nordischen wenn du keine Ahnung hast. Aber ich liebe beide über alles, so oder so.
Und die Bindung ist da. An dem Rest muß ich noch arbeiten, aber es ist eigendlich keine Arbeit, es macht spaß.
Ich werde keine von beiden jemals hergeben, die Layka schon gar nicht, die hat genug durch. Ich danke euch für euer verständniss.

Liebe gruße Frank, Layka und Maya

 
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RE: Der dritte Besitzer in vier Jahren

#5 von silvern , 27.08.2011 09:35

Was für ein Blödsinn ist das denn! Ganz bestimmt muß jeder der sich einen Nordischen Hund anschafft durch die Praxis lernen, auch wenn er vorher xbücher gelesen hat. Und wenn jemand wiißbegierig ist wie du und auch von den Erfahrungen der anderen lernen will dann seh ich da überhaupt kein Problem. Weißt du was? Wenn man so in foren liest in denen es keine nordischen gibt wundert man sich auch immer wieder über deren Probleme Geschreibe. Hat so gar nichts gemein mit unserem Alltag. Von daher, viel Freude mit den beiden und Durchhaltevermögen!


liebe Grüße, heidrun

 
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RE: Der dritte Besitzer in vier Jahren

#6 von Defenso , 27.08.2011 17:04

Hallo zusammen!
Als "Hundefachmann" egal welcher Rasse ist wohl noch niemand geboren worden, und wer mir sagt, daß man irgendwann nichts mehr dazulernt, der kann sich auch direkt mit seinem Spiegel unterhalten...
Ich bin mit Hunden aufgewachsen, habe die unterschiedlichsten Rassen kennengelernt, jeder Hund war ein ganz eigener Charakter und hat mir auf seine Art etwas beigebracht. Ich finde das gerade das Schöne, daß man mit Hunden nie auslernt!
Im Januar ist nun der erste Nordische bei mir eingezogen. Und ich lerne wieder.. auch, daß Nordische noch "anders ticken" als "normale" Hunde
Über die Ratschläge, die ich schon bekommen habe bzgl Nordischen, könnte ich ein Buch schreiben, besonders von den Leuten, die nie einen Hund hatten, geschweige denn einen Nordischen..
Sonnige Grüße
Astrid

Defenso  
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RE: Der dritte Besitzer in vier Jahren

#7 von Huskyangel , 28.08.2011 14:59

Ich liebe Geschichten mit Happy End - erst recht, wenn Tiere dabei eine Rolle spielen. Ich finde Deinen Einsatz toll und bin mir sicher, daß ihr das schafft!! Wir werden Dir hier im Forum auf jeden Fall mit Rat und Tat zur Seite stehen, so gut wir können! Vielleicht lernen wir uns ja schon bald bei einer unserer Wanderungen beim Huskytreff kennen.


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lg tina
http://wandern-mit-huskys.jimdo.com/
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Es gibt 2 Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, und die anderen unbezahlbar!




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RE: Der dritte Besitzer in vier Jahren

#8 von FlusisFrauli , 28.08.2011 16:52

Auch ich wünsche euch viel Erfolg - und ich sehe das wie die anderen, ihr schafft das sicher!!!
Meinem Freund und mir hatten auch die meisten nicht besonderes viel Enthusiasmus entgegenkommen lassen, als wir uns entschieden haben einen misshandelten Samojeden aus einer Tötungsstation aufzunehmen.
Ich kann dazu nur sagen, wir haben wahnsinnig viel gelernt - der Weg war manchmal steinig, aber es lohnt sich! Und ich kann mich Huskyangel nur anschließen - ein Happy End ist einfach immer das Schönste.
Deine Hunde werden es Dir danken, dass Du sie aufgenommen hast!

Liebe Grüße
Jana

 
FlusisFrauli
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