Die meisten Familienhunde haben gelernt, ausgiebige Begrüßungsrituale zu 'feiern', weil wir sie darin begeistert bestätigen. Daran ist normalerweise ja auch nichts tragisch, es sei denn, man hat da jetzt so ein kleines Herzilein (auch meinen Glückwunsch) das der geballten Begeisterung noch nicht gewachsen ist.
Ich würde es als erstes probieren, das Baby auf dem Arm zu behalten und nicht wie auf dem Foto in Präsentierhaltung und so lange die Hunde nicht beachten (mit Baby außer Reichweite, aber nicht wegreißen) bis die Hunde festgestellt haben, ok. da ist jetzt offensichtlich für uns nichts spannendes dabei, können wir uns also hinlegen. Günstig wärs dafür natürlich, die Hunde sind dafür am Anfang nicht topfit sondern schon ein wenig ausgetobt. Du kannst die Situation auch vorbereiten, indem du zwischen den Babybesuchen einfach übst, dass wenn du nach Hause kommst und die Hunde nicht beachtest und einfach an ihnen vorbei gehst und machst was auch immer du vorhast, Einkäufe verstauen oder was auch immer, gerade nichts abläuft So lange machen bis die Hunde sich selbst beschäftigen oder hinlegen gehen. Dann lernen sie, ok. kommen keine Antwortsignale, ist hier gerade nix los. Nicht unfreundlich sein, keine Kommandos, kein Schimpfen, nur völlig selbverständlich nicht auf die Hunde reagieren und einfach nur tun was immer man sich gerade vorgenommen hat.