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nur Zahlen

#1 von silvern , 17.05.2011 06:30

Im vergangenen Jahr hatte die Bergrettung in österreich 7000 in worten siebentausend! Einsätze, davon konnten 170 Personen nur noch tot geborgen.
Die meisten Einsätze galten Wanderern. Selbstüberschätzung, leichtsinnige Tourenplanung bezüglich Strecke u nd Wetter und ungeeignete Bekleidung waren die Hauptgründe.

Mich wunderts nicht. Ich erlebe hier so manches was mir die Augen aus dem Kopf treibt und die Haare zu berge stehen lässt.


liebe Grüße, heidrun

 
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RE: nur Zahlen

#2 von Sakima , 17.05.2011 08:19

das hatte ich gestern auch gehört, wirklich erschreckend.

So wie Du muss ich mich auch sehr oft wundern, wie so manche Leute in die Berge gehen!
Da tut der Ultra-Leicht-Trend und die Handys nichts gutes!


LG Peter

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RE: nur Zahlen

#3 von eistee , 17.05.2011 09:45

Zitat von silvern
Ich erlebe hier so manches was mir die Augen aus dem Kopf treibt und die Haare zu berge stehen lässt.



so wie manche tour von mir

vielleicht fehlt manchen auch der "mut" einfach umzukehren, wenn's zu schwer wird.

und sicher unterschätzen viele die kraft, die einen der rückweg kostet.


 
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RE: nur Zahlen

#4 von Biggi , 17.05.2011 09:51

Na .... ihr macht mir ja Mut ich will im September in die Dolomiten und ihr schreibt was von soooooooo viele Toten und Verletzten



Gruss Biggi


 
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RE: nur Zahlen

#5 von silvern , 17.05.2011 10:18

biggi, gut trainiert, (ich sag meinen gästen immer man wird nicht fit durch die Berge sondern man muß schon fit in die berge kommen), genaue routenwahl, Erkundigungen und Beschreibungen der Wanderwege, Abschätzung der eigenen Möglichkeiten bei soundsoviel höhenmetern und kilometern, gute ausrüstung, d.h. auch immer Mütze und handschuhe z.b.b mitnehmen, im September auch immer einen warmen Pullover einpacken. Viele unterschätzen einfach die Temperaturunterschiede zwischen 700 höhenmetern und 2000. Erkundigungen wie es mit dem Wasser unterwegs aussieht, genug Getränke mitnehmen und "Energiehappen" für mensch und Hund.
Das sollte alles selbstverständlich sein. auch auf Wanderungen die nicht so lang geplant sind. Es kann immer was dazwischen kommen. Man kann den Weg verfehlen, sich verlaufen, auf einmal dauerts doppelt so lang als geplant.

und wie eistee schrieb, man muß das herz haben auch umdrehen zu können. Das ging mir mal so bei einer Wanderung in den Nockbergen irgendwann zu Pfingsten. Eigentlich sehr einfache wenn auch lange Wanderung. Und auf einem etwas steilem sehr langen Stück ein riesiges Schneefeld von oben bis unten. Sehr hart, nicht aufgeweicht, einfach kein Umweg möglich. Tja, so kurz vor dem ende der Wanderung mußte ich umkehren und alles wieder zurückgehen. Mit einem Pickel wärs gegangen, aber wer hat den schon mit. Wäre ich da ins rutschen gekommen hätte es kein halt gegeben für mich. So hat diese Wanderung für mich völlig unbeabsichtigt statt 5 stunden 8 stunden gedauert. d.h. man muß eine Tour so planen daß man nach Beendigung der Tour nicht am ende der kräfte ist. Das ist ein Fehler den viele machen.

Und auch wichtig, nicht so ganz den einheimischen vertrauen bei der Wegbeschreibung sondern eher einem guten Wanderführer. Ich kenn das von da. anfangs bei mir "wie ist denn der Weg", ach kinderleicht und kein problem. Und dann steht man auf einem schmalen Grat und denkt nur noch "vorwärts kameraden"......... :-)))

Das sollte eigentlich alles selbstverständlich sein, aber wenn ich an den zugspitzlauf denk, wo die läufer bei schneetreiben in kurzen hosen und ärmellosen leiberln gestartet sind dann weiß man warum die bergrettung so viel zu tun hat.

jedesmal wenn du da bist bin ich um einige graue haare reicher!


liebe Grüße, heidrun

 
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RE: nur Zahlen

#6 von eistee , 17.05.2011 11:03

mein lieblingsspruch:

" nur auf's ziel zu sehen, verdirbt die lust am reisen. "

@biggi: und niemals ohne stirnlampe losgehen, und wenn du noch so früh startest.


 
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RE: nur Zahlen

#7 von hasch-key , 17.05.2011 13:09

Nun ja, unter Bergsteigern gilt nicht umsonst der Spruch "ein Gipfel ist erst gemacht, wenn man wieder im Tal ist." Gute Planung ist das a und o, nur alles ist eben nicht immer planbar und dann müssen richtige Entscheidungen getroffen werden. Und öfters gehört auch eine Portion Glück dazu.

Dass Wanderer derart viel verunglücken, wundert mich nicht, mittlerweile hampelt ja auch Hinz und Kunz in den Bergen rum - ohne irgendeine Peilung. Ist mittlerweile selbst an den Modebergen beim Bergsteigen festzustellen, ich werde nie die vier Osteuropäer vor vier Jahren am Mont Blanc vergessen, die mit einem Hanfseil unterwegs waren. Oder die Asiaten vor zwei Jahren am Matterhorn mit Grödeln und Trekkingschuhen. Ehrlich gesagt wundert es mich da manchmal, dass nicht mehr verunfallen.

 
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RE: nur Zahlen

#8 von Altaj , 17.05.2011 20:01

Nun wohne ich nicht in den Alpen, nicht einmal in den Bergen, aber selbst hier, Mittelgebirgslandschaft, wie sie heißt, turnen unglaubliche Gestalten umher: Im Winter bei Schnee eiern sie mit Hackenschuhen und Blazern umher, können nicht laufen, wg Schnee und Glätte und stehen dann hier vorm Zaun und sagen, Ohhh, das haben wir nicht gewusst..... Nee, wie auch im Winter und ohh, ist das kalt und ohhh, gar nicht gestreut und ohhh glatt und ohhh sooo viel Schnee und ohhh wo war gleich der Parkplatz???
Wenn ich mir DIE dann bei Euch vorstelle, wundert es mich erlich gesagt auch, dass nicht noch mehr dort versterben
Desorientiert, keinerlei Kondition, null richtige Bekleidung, geschweige denn Ausrüstung, keine Karte, eben nix. Tja und das Handy hat nicht einmal hier Empfang.


LG Bianca mit Altaj&Nimaju




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RE: nur Zahlen

#9 von Biggi , 17.05.2011 20:16

Na ... Danke für die Tipps .... an die Stirnlampe hätte ich echt nicht gedacht und wenn es soweit ist mache ich nochmal einen Check mit euch

Im Moment bin ich bei den Vorbereitungen wie z.b .: Impfen und Chippen der Hunde sowie das üben , das die Hunde freiwillig einen Maulkorb tragen ( so wegen öffentlichen Verkehrsmittel )

Ich freue mich auch schon riesig auf die Tour .... ich war ja noch nicht mal in Bayern ... kann mir gar nicht vorstellen wie Gigantisch die Berge dort sind ... Bilder.... das ist das eine aber so-was muss man selber erleben

Mal schauen, ob ich dann dort überhaupt wieder weg will

Gruss Biggi


 
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RE: nur Zahlen

#10 von eistee , 17.05.2011 23:17

wie haben insterburg & co mal vor langer zeit gedichtet:

und droben auf der alm, da paaren sich die gemsen.

und wenn mal eine runterfällt, dann konnt' sie nicht mehr bremsen


 
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RE: nur Zahlen

#11 von silvern , 18.05.2011 08:54

du wei0t eh biggi, daß dort die Hunde nirgends mit reindürfen. auch nicht in die Almhütten oben.
mach dich darauf gefasst daß es in den dolomiten sehr gerölliig ist, sehr steinige Wege. vor allem solltest du üben daß die Hunde bergab hinter dir bleiben.


liebe Grüße, heidrun

 
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RE: nur Zahlen

#12 von Biggi , 18.05.2011 19:47

Warum dürfen die Hunde nicht mit in die Almhütten .... das verstehe ich nicht ... sie gehören doch zu mir und wir bilden immer eine Einheit .... wenn meine Hunde nicht rein dürfen dann gehe ich auch nicht da rein ......Komisch.......

Hinter mir laufen das können sie schon .... Tina hat immer so tolle Wege .... da muss man so was auch machen

Gruss Biggi


 
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RE: nur Zahlen

#13 von silvern , 18.05.2011 20:47

Das ist in italien so. Da müssen Hunde draußen bleiben.


liebe Grüße, heidrun

 
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RE: nur Zahlen

#14 von hasch-key , 19.05.2011 10:47

Nicht nur in Italien - In Schweizer Alpenvereinshütten ebenfalls. Hat etwas mit geänderten Hygienevorschriften zu tun.

P.S.: Fpr die Dolomiten würde ich stabile Booties mitnehmen. Hunde, die Geröll nicht gewohnt sind, laufen sich sonst evtl. wund.

 
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RE: nur Zahlen

#15 von Biggi , 19.05.2011 20:15

Danke für eure Tipp`s

Gruss Biggi


 
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na das kann heiter werden
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