biggi, gut trainiert, (ich sag meinen gästen immer man wird nicht fit durch die Berge sondern man muß schon fit in die berge kommen), genaue routenwahl, Erkundigungen und Beschreibungen der Wanderwege, Abschätzung der eigenen Möglichkeiten bei soundsoviel höhenmetern und kilometern, gute ausrüstung, d.h. auch immer Mütze und handschuhe z.b.b mitnehmen, im September auch immer einen warmen Pullover einpacken. Viele unterschätzen einfach die Temperaturunterschiede zwischen 700 höhenmetern und 2000. Erkundigungen wie es mit dem Wasser unterwegs aussieht, genug Getränke mitnehmen und "Energiehappen" für mensch und Hund.
Das sollte alles selbstverständlich sein. auch auf Wanderungen die nicht so lang geplant sind. Es kann immer was dazwischen kommen. Man kann den Weg verfehlen, sich verlaufen, auf einmal dauerts doppelt so lang als geplant.
und wie eistee schrieb, man muß das herz haben auch umdrehen zu können. Das ging mir mal so bei einer Wanderung in den Nockbergen irgendwann zu Pfingsten. Eigentlich sehr einfache wenn auch lange Wanderung. Und auf einem etwas steilem sehr langen Stück ein riesiges Schneefeld von oben bis unten. Sehr hart, nicht aufgeweicht, einfach kein Umweg möglich. Tja, so kurz vor dem ende der Wanderung mußte ich umkehren und alles wieder zurückgehen. Mit einem Pickel wärs gegangen, aber wer hat den schon mit. Wäre ich da ins rutschen gekommen hätte es kein halt gegeben für mich. So hat diese Wanderung für mich völlig unbeabsichtigt statt 5 stunden 8 stunden gedauert. d.h. man muß eine Tour so planen daß man nach Beendigung der Tour nicht am ende der kräfte ist. Das ist ein Fehler den viele machen.
Und auch wichtig, nicht so ganz den einheimischen vertrauen bei der Wegbeschreibung sondern eher einem guten Wanderführer. Ich kenn das von da. anfangs bei mir "wie ist denn der Weg", ach kinderleicht und kein problem. Und dann steht man auf einem schmalen Grat und denkt nur noch "vorwärts kameraden"......... :-)))
Das sollte eigentlich alles selbstverständlich sein, aber wenn ich an den zugspitzlauf denk, wo die läufer bei schneetreiben in kurzen hosen und ärmellosen leiberln gestartet sind dann weiß man warum die bergrettung so viel zu tun hat.
jedesmal wenn du da bist bin ich um einige graue haare reicher!