Ja, das kann ich bei meinen auch immer wieder feststellen, ein Team zu finden, das sich wirklich einig ist mit dem Tempo ist gar nicht so einfach. Anspannen kann ich mit meiner Rennsemmel keinen, der will nur stur und schnell geradeaus, da hat keiner Lust, mitzuziehen, Da lassen sie ihn eben alleine machen und halten so la la mit. Am variabelsten ist mein Malimix, der kann genauso schnell wie Champ (aber nur wenn ich mit Champ vorfahre, dann kann ich egal wen auf das zweite Gefährt stellen, der braucht bloss bremsen), zieht er ganz alleine, hat er mittlerweile einen sehr schön flottes Tempo und wenn der andere Schäfer mitzieht, machen die beiden Paartrott, bis in die letzte Haarspitze laufen sie genau gleich.
Wo ichs ja letztens erst gesagt hatte, gestern natürlich prompt passiert. Ich wollte mit den Schäfern so um 7 abends noch mal flott eine Hausrunde drehen, bin diesmal aber andersrum in den Wald gefahren als sonst. Prompt die richtige Abzweigung nicht gefunden, auf meine Intuition gehört (Obwohl ich schon merkte, irgendwie gingen die Waldwege nicht in die von mir gewünschte Richtung), kam wieder aus dem Wald raus und dachte: Ist ja hübsch hier, aber wo bin ich eigentlich? Nach einigen weiteren Wegen und Waldecken tauchten dann ein paar Häuser auf und ich dachte, da solltest du mal hinfahren und gucken, wo du eigentlich bist. Gesagt, getan, gewundert: Luftlinie ca 8 km von zuHause, also ziemlich genau in die falsche Richtung orientiert, ich sags ja, mein eingebautes Navi ist 180 Grad daneben. Natürlich weder Licht noch Handy oder sonstwas dabei, wollte ja nur eine Hausrunde fahren ... , so kams also gleichzeitig zur ersten Nachtfahrt.
Was mich wirklich fasziniert hat war mein Michel. Während mein anderer Schäfi schon ziemlich platt war und Mühe hatte, Schritt zu halten. hat mein Michelchen auch noch den ganzen Weg nach Hause sauber und flott alleine durchgezogen. Hätte ich nicht gedacht, dass mein Graubart schon so eine Kondition hat 