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RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#31 von Henry Wollentin , 22.02.2011 20:48

Zitat
wenn der rüde die 3kg abgenommen hat, dann kann ich ihm auch 700g füttern pro tag oder?



Nein, dann telefonieren wir wieder und treffen dann eine Entscheidung.


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RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#32 von Babsi , 22.02.2011 21:18

ok, weißt was wenn beide mehr als 4kg vor ablauf der drei wochen abgenommen haben dann meld ich mich vorher wieder. Ansonsten nach ablauf der drei Wochen.
Passt das?
lg

 
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RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#33 von Henry Wollentin , 22.02.2011 21:29

Hallo Babsi,

es ist immer schwierig mit konkreten Zahlen zu arbeiten, wenn man den Hund nicht kennt, und außerdem ist das auch noch vom Typ abhängig.

Beim Rüden würde ich als unteren Richtwert mal so ca. 35 kg ansehen.

Bei der Hündin bin ich aufgrund ihrer Größe verunsichert. Warum ist sie denn so groß?

Ich habe auch grad noch einmal nachgelesen und gesehen, dass der Rüde leichte HD hat. Wir werden dann wohl nach der Entgiftung eine Gelenkskur machen - beim Rüden wegen der HD und bei der Hündin wegen der ungewöhnlichen Größe, denn das kann nicht ohne Folgen bleiben.


Liebe Grüße von Henry

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RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#34 von Babsi , 23.02.2011 10:31

Hallo Henry, beim Rüden wurde vom TA mit einem Jahr bei einem Hüft-Röntgen HD-C festgestellt. Der TA meinte, wenn wir den Hund die ersten paar Lebensjahre brav schonen, kann es gut sein, dass das ohne Spätfolgen bleibt, wenn man in den ersten paar Jahren keine Rücksicht nimmt, kann sich das noch sehr stark verschlimmern. Wir haben sehr darauf geachtet und mehrmals im Jahr Kuren mit Grünlippmuschel, Spirulina und Chlorella gemacht. Der Rüde wird im Oktober vier, er hat noch nie (in keinster weise) gelahmt oder sonst irgendwelche Auffälligkeiten am Bewegungsapparat gezeigt, aber wir können gerne nach der Entgiftung noch mal darüber sprechen.

Die Hündin ist in der Tat mit 66cm Schulterhöhe sehr hoch und fällt beim Rottweiler auch aus dem Rassestandard heraus. Sie hat zwar Papiere, vom Exterieur her würde ein Rottweiler-Kenner sie aber nicht als schönen Rotti bezeichnen. Sie sieht eigentlich mehr aus wie ein Rotti-Dobermann-Mix, ist sehr zierlich, hat auch weit mehr Pfeffer im Hintern, ist auch vom Wesen her kein typischer Rottweiler. Bei ihr wurde ebenfalls mit einem Jahr ein Hüft und Ellenbogen-Röntgen durchgeführt. Sie hat 1A Hüften und Ellenbogen und auch sonst keine Probleme mit dem Bewegungsapparat, nie gelahmt oder sonstige Dinge. Sie ist sehr langsam gewachsen, dafür aber sehr lange. Auch sie hat (als Vorsorge aufgrund ihrer enormen Größe) ein bis zweimal im Jahr eine mehrwöchige Kur mit Grünlippmuschel, Spirulina und Chlorella bekommen.
Mit den Gelenken möchte ich mich momentan ehrlich gesagt nicht beschäftigen, versteh mich nicht falsch. Meine Sorgen und meine ganze Aufmerksamkeit liegen momentan bei den Nieren der Hündin. Irgendwann mal später können wir gerne noch über die Gelenke sprechen (ich selbst bin der Meinung das die Hunde hin und wieder eine Kur benötigen) aber die nächsten paar Monate will ich einfach darauf schauen, dass meine Hündin möglichst wieder ein halbigs akzeptables Fell bekommt, für einen Hund "normalen" Atem, usw...Ende März sollte ich wieder ein Blutbild machen lassen, das wird sich durch die Entgiftung schätz ich mal etwas verzögern, oder?
glg Babsi

 
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RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#35 von Henry Wollentin , 23.02.2011 12:52

Hallo Babsi,

ist völlig in Ordnung. Die Gelenks-Geschichte hatte ich nur schon erwähnt. Während der Entgiftung und Umstellung kommt das ohnehin nicht in Frage. Muskeln und Bänder werden sich danach ohnehin und während der Rohfütterung sowieso kräftigen. Fett und Öle werden die Gelenke dann auch ständig geschmeidig halten. Wir werden uns in ca. 3 Monaten noch einmal darüber unterhalten.

Beim Blutbild gib Acht: unter Rohernährung verändern sich einige Blutwerte und versetzen manchen unerfahrenen Tierarzt in Angst und Schrecken. Das leigt daran, dass alle Referenzwerte unter Trockenfutter entstanden sind und es keine solchen für roh ernährte Hunde gibt. Insbesondere wird es den Purin-/Harnsäuregehalt treffen. Auch wenn der Tierarzt ins Schwitzen kommt - es ist normal.

Das Blutbild würde ich bis nach der Entgiftung und vollständigen Umstellung verschieben.


Liebe Grüße von Henry

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RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#36 von Babsi , 24.02.2011 08:44

Ja das hab ich mir schon gedacht, dass wir mit dem Blutbild noch warten müssen, ist aber kein Problem. Habe auch schon gehört, das Rohgefütterte Hunde etwas abweichende Werte haben. Nach dem ich von den TA´s sowieso schon ziemlich enttäuscht bin, werd ich mir das Blutbild zur gegebenen Zeit machen lassen, das Gesagte des TA´s wird beim rechten Ohr rein und beim linken wieder rausgehen, so wie das lettze Mal. Dann werd ich mir irgendeine kompetente Person suchen, die mir hilft das Blutbild zu übersetzen. Der TA ist eh immer so nett und zeichnet mir die veränderten Werte an, so weiß ich wenigstens schon, auf welche Werte ich mich konzentrieren muss, beim ausdeutschen.

Henry könntest du so nett sein, wenn du mal Zeit hast, einen neuen Thread zu setzten? Du weißt das Frühjahr kommt und mit dem Frühjahr auch die Zecken, Flöhe... (gilt auch für Parasiten) hab schon so viel unsinniges übers entwurmen gehört, halte nicht sehr viel von den Tabletten, weiß aber momentan nicht wie man anders entwurmen kann, es sollte schon eine sichere Methode sein (da wir wirklich sehr viele Tiere zuhause haben und sich das sonst wie ein Lauffeuer verbreitet) Momentan nehme ich notgedrungenermaßen noch Tabletten, schaue aber das ich jedes mal welche von einer anderen Firma bekomme (hab da was übers Resistent werden gehört, wenn man immer die selben Tabletten nimmt) Optimallösung ist es für mich nicht.
Weiters Zecken, Flöhe, Milben,... früher nahm ich immer diesen Müll den man den Wauz ins Fell gibt. Da wir aber sehr oft schwimmen gehen mit den Hunden im Sommer, ist das auch ein Käse. Das letzte Jahr haben wir Bänder der Marke Scalibor benutzt, (war noch das gescheiteste was ich am Markt gefunden habe, gibts auch so nicht im normalen Handel zu kaufen) war recht praktisch, haben wir vor dem schwimmen runter gegeben und nachher wieder rauf. Absolut spitze das Teil, hat auch gar nicht giftig gerochen, nur bei Ella sind die Fellverfärbungen hinter den Ohren und am Hals noch schlimmer geworden als sie eh schon waren. Das kann also auch nicht gesund sein. Eine Bekannte nimmt irgendso ein Kokosöl oder ähnliches, welches sie ihrem Ridgeback vor dem Spaziergang in den Wald ins Fell reibt, (ich steh auf Kokos) finde es richt nicht schlecht und die Viecher bleiben weg. Unser Rüde hat aber etwas längeres Haar, würde das dann nicht ständig fettig aussehen? Vielleicht weißt du eine andere Altvernative. Es sollte nur wirklich effizient sein, (haben noch zusätzlich vier Katzen und das Baby kommt ja auch, da kann ich mir zb. Flohbefall echt nicht leisten)
Eine Kleinigkeit dann noch: Imfpen!!!!!!! Vielleicht fällt dir dazu auch noch was ein? Hab meine Wauz im Jänner diese 7 oder 8-fach Impfung geben lassen, jährliche Auffrischung. Möcht aber eigentlich nur Tollwut impfen, vor drei Wochen hat mir eine Freundin erzählt, das sehr viele Firmen den Imfstoff sowieso schon auf drei Jahre machen (also Wirksamkeit), dass es in Deutschland schon gang und gebe ist das die Hunde nur mehr alle drei Jahre Tollwut geimpft werden, und dass nur bei uns in Österreich die Profitgeilen TAs jedes Jahr im Prinzip die Tollwutimpfung verabreichen (welche aber eigentlich Impfstoff für drei jahre enthält) das kann doch nicht gesund sein????? Sie hat dann zwei Wochen lang einen TA gesucht in ganz Österreich, der ihr die Impfung auf drei Jahre einträgt in Österreich. Nach mehreren Absagen hatte sie endlich eine TA gefunden in der Nähe von Wels, wo sie ihre Hunde jetzt impfen hat lassen. Es steht dann halt im Impfpass beim Datum für die nächste Auffrischung 02.2014. Sie meinte nur bei der Ausfuhr in ein anderes Land muss man sich dann halt erkundigen, welche Gesetze dort gelten, welche Anforderungen gestellt werden, wenn du deinen Hund mitnehmen willst.
Wenn das wirklich stimmt, würden wir in Österreich (in Deutschland ist das ja anscheinend schon Normalität) erstens etwas Geld sparen können und zweitens unsere Hunde was Gutes tun können.
Henry hast du davon schon mal was gehört?
Vielleicht könntest mal wenn dir Zeit bleibt, darüber was schreiben, ich weiß ich bin lästig muss auch nicht sofort sein, oder mir/uns an eine andere Person verweisen die sich damit gut auskennt?
lg Babsi

 
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RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#37 von Henry Wollentin , 24.02.2011 09:24

Huhu Babsi,

dazu kann ich gleich ein paar Sätze sagen.

Zecken (und andere Mistviecher):

Du hast die Wahlz zwischen chemischen Mitteln, bei denen die Zecke schon stirbt, wenn sie nur das Fell berührt, oder natürlichen Mitteln, die aber nicht 100 %ig schützen. Für einen naturnah ernährten Hund ist aber eine Zecke kein Problem, das Immunsystem wird damit fertig. Die chemische Belastung ist dagegen gleichwohl problematischer.

cdVet bietet dafür das "Abwehrkonzentrat". Dieses wird (je 1 Tropfen) täglich in den großen Ohrzapfen einmassiert. Zusätzlich kann man in der akuten Zeit noch einen Tropfen in den Nacken und auf die Schwanzwurzel geben. Behandelt man den Hund damit ganzjährig, ist der Schutz relativ nahe 100 %. Der beste Schutz ist aber ein gesundes Immunsystem.

Milben:

Für die Behandlung des akuten Befalls bietet cdVet "Milben-Ex".

Würmer:

Für die Entwurmung hat cdVet "ContraWurm".

Entwurmen sollte man niemals auf Verdacht, sondern immer nur bei festgestelltem Befall.

Naturnah ernährte Hunde mit einer Magensäure, die Knochen auflösen kann, werden in der Regel nicht mit Würmern befallen.

ContraWurm wirkt anders als die üblichen Wurmkuren. Bei CW werden die Würmer nicht aufgelöst, sondern von der Darmwand gelöst und nach oben und unten ausgespült, durch Durchfall und Erbrechen. Es geht dem Hund zwar unter CW ein paar Stunden schlechter als mit einer chemischen Wurmkur, die Langzeitbelastung ist aber so gut wie gleich Null.

Impfungen:

Von Mehrfachimpfungen rate ich dringend ab, da hiernach bereits schwere Erkrankungen aufgetreten sind, angefangen von Impfabzessen bis hin zu Epilepsi und der anschließenden Einschläferung des Hundes.

Tollwut gilt in Detuschland als ausgestorben, wie es in Österreich ist, weiß ich nicht. Tollwutimpfungen machen nur Sinn, wenn man ins Ausland fahren will oder den Stempel für andere Zwecke benötigt (Ausstellungen etc.). Die 3-Jahres-Impfung ist auch in Deutschland noch lange keine Normalität.

Alle anderen Impfungen halte ich für weitgehend unnütz, zumindest bei einem Hund mit intaktem Immunsystem.

Lediglich die Leptospirose soll wieder im Vormarsch sein, also hier aufpassen bei Hunden, die viel in der Natur wühlen und auch mal ein Mäuschen etc. fressen.

Hier ein Link zu Impfungen:

http://www.unternehmen-berichten-online.de/impfschaeden.html


Blutwerte:

Hier ein Link zu einem interessanten Text: http://www.cdvet.eu/forum/index.php?page=Thread&threadID=474

Wenn wir noch detaillierter über diese Themen reden wollen, dann sollten wir getrennte Themen eröffnen.


Liebe Grüße von Henry

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zuletzt bearbeitet 24.02.2011 | Top

RE: Mehrhundehaushalt und Barfen?

#38 von Babsi , 24.02.2011 10:25

Danke Henry die Links hab ich schon inhaliert...
Soweit ich weiß genügt es in Östereich einen gültigen Impfschutz im Impfpass eingetragen zu haben.... und nachdem ich jetzt auch weiß welche TA das auf drei Jahre macht, werd ich zu der fahren. Will meine Hunde ja nicht umbringen.

Bezüglich Wurmkur ist mir noch was eingefallen... Seit ich unsere Hunde regelmäßig alle viertel Jahr entwurmen ließ, hatte Ella zweimal Würmer, vorher nicht, der TA meinte ich brauch mich nicht wundern, das ist ganz normal, der Organismus des Hundes ist ja geschwächt, da nisten sich leichter Würmer ein, aber da man die Kur ja eh alle viertel Jahr machen soll, ist das nicht weiter schlimm.
Eigentlich hat der TA mir bestätigt, dass die Hunde mehr Würmer haben wenn sie regelmäßig entwurmt werden... und ich Nuss hab mir nichts dabei gedacht. Da sieht mans wieder wie man sich von so einem Weißkittel einpapierln lässt! *schock*
Also ich werd in Zukunft mehr aufpassen, was das Impfen, entwurmen und Vorsorge gegen Zecken und Flöhe betrifft.
lg Babsi

 
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