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RE: immer wieder Durchfall

#16 von Brummbiene , 08.02.2011 11:40

ich kann dir da nur meine Erfahrung hinsichtlich der Verwertung mitteilen..

ir haben den Rüden dann teilweise 3x tgl. gefüttert , in der Hoffnung er würde doch endlich zunehmen, egal was, egal wieviel es kamen Unmengen hinten wieder raus, er war immer zu dünn, und auch nicht so groß wie erwartet , ich gehe davon aus das er nicht einmal ein drittel verwertet hat in dieser Zeit

nach der Behandlung machte er einen unlgaublichen Schub, er nahm zu, das Fell wurde schön und auch gewachsen ist er nochmal

 
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RE: immer wieder Durchfall

#17 von Henry Wollentin , 08.02.2011 12:48

Huhu,

Zitat
Das sich das mit dem Output noch reduziert hoffe ich wirklich sehr, denn da kommt schon irgend wie die Frage auf, was von dem Futter denn überhaupt verwertet wird, wenn da fast mehr raus kommt als man füttert!



ja, das ist auch ein wichtiger Punkt. Da wird dir aber Frank definitiv helfen können, vorausgesetzt, die Diagnose stimmt.

Dazu mal eine kleine Geschichte:

Ich war im März 2009 wieder einmal eine Weile im Laden und wartete auf meine Eltern, die bei Frank um die Ecke beim Augenarzt waren.

Da kam ein Ehepaar - Neukunden - in den Laden, die hatten einen braunen Schäferhund dabei. Dieser Schäferhund war ein Bild des Jammers: er sah ausgemergelt aus, konnte die Hinterbeine nicht mehr vollständig strecken, der Kopf hing, so dass der Hals fast waagerecht getragen wurde, und die Ohren standen ebenfalls nur noch waagerecht vom Kopf ab.

Frank sprach eine Weile mit den Leuten und erfuhr, dass es im Dezember 2008 eine AB-Behandlung gab. Die Frage, ob danach eine Darmsanierung durchgeführt wurde, wurde verneint. Dann erfuhr er noch, dass der Hund 10 Jahre alt war und kurz vorher das erste Mal in einer Tierpension war, während die Besitzer im Urlaub waren. Die Verlustangst war ihm deutlich anzusehen, aber darum soll es jetzt nicht gehen.

Das Hauptproblem war, dass der Hund trotz ausrechenden Futters immer mehr abnahm, echte Krankheitszustände waren aber nicht mehr diagnostizierbar. Die Muskulatur war bereits stark degeneriert. Einige Tage später stellte dann die bei Frank im Laden ab und zu praktizierende THP fest, dass auch der Herzmuskel derart degeneriert war, dass der Hund bereits Wasser in der Lunge hatte.

Frank begann dann mit dem Wiederaufbau der Darmflora und ließ dem Hund Pferdefleisch füttern, soviel wie der Hund wollte + 1 Esslöffel Gänseschmalz. In den ersten Tagen fraß der Kleine täglich 2,5 kg Fleisch und baute schnell wieder auf. Das Problem war einfach, dass der Hund das ganze Futter, was er vorn aufnahm, hinten wieder unverwertet rausschob - er verhungerte praktisch trotz ausreichender Futtermenge.

Pferdefleisch ist natürlich für den Dauereinsatz auch nicht zu empfehlen, wird aber in solchem Fall genommen, weil es als einziges Fleisch, das in Deutschland zu bekommen ist, bisher noch nie allergieauslösend in Erscheinung getreten ist (Exoten wie Elch und Rentier mal außen vor gelassen).


Liebe Grüße von Henry

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RE: immer wieder Durchfall

#18 von LumiOlut , 26.01.2012 19:55

Giardienen hatten unsere leider auch. Er hatte nach erfolgreicher Behandlung gleich wieder einen stabilen Magen, sie hatte Wochen später noch dieselben Probleme wie ihr.
Geholfen hat regelmäßig ein frischer Knochen vom Fleischer.
Übrigens hat der auch beim Durchfall des Hundes meiner Eltern geholfen.

LumiOlut  
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RE: immer wieder Durchfall

#19 von Shicoma , 09.02.2012 08:16

Als unser Rüde noch klein war, da hatten wir auch immer wieder das Problem mit ungeformten Stuhl. Haben auch hin und her probiert mit Futter, aber auf die Dauer hats nichts gebracht. Dann gab mir jemand den Tipp mit Olewo (Karottenpeletts). Davon habe ich immer ein bisschen ins Futter gemischt. Das hat geholfen. Als er dann so 1 1/2 war, hat sich das mit dem Durchfall von ganz alleine gegeben. Wahrscheinlich war es bei ihm Streß. Unsere alte Hündin hat ihm das Leben nicht leicht gemacht. Er hat immer ziemlich schnell gefressen, damit sie ihm das Futter net weg nimmt. Sie konnte schon ein Biest sein! Da Sheila leider im Alter von 7 Jahren plötzlich und unerwatet von uns gegangen ist, haben wir uns eine neue Hündin geholt. Und nun legt unser Rüde die gleichen Marotten an den Tag. Denkt wahrscheinlich, das muss man als übergeordneter Hund so machen.

LG Shicoma


Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.(Einstein)

 
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