Huhu,
Zitat
Das sich das mit dem Output noch reduziert hoffe ich wirklich sehr, denn da kommt schon irgend wie die Frage auf, was von dem Futter denn überhaupt verwertet wird, wenn da fast mehr raus kommt als man füttert!
ja, das ist auch ein wichtiger Punkt. Da wird dir aber Frank definitiv helfen können, vorausgesetzt, die Diagnose stimmt.
Dazu mal eine kleine Geschichte:
Ich war im März 2009 wieder einmal eine Weile im Laden und wartete auf meine Eltern, die bei Frank um die Ecke beim Augenarzt waren.
Da kam ein Ehepaar - Neukunden - in den Laden, die hatten einen braunen Schäferhund dabei. Dieser Schäferhund war ein Bild des Jammers: er sah ausgemergelt aus, konnte die Hinterbeine nicht mehr vollständig strecken, der Kopf hing, so dass der Hals fast waagerecht getragen wurde, und die Ohren standen ebenfalls nur noch waagerecht vom Kopf ab.
Frank sprach eine Weile mit den Leuten und erfuhr, dass es im Dezember 2008 eine AB-Behandlung gab. Die Frage, ob danach eine Darmsanierung durchgeführt wurde, wurde verneint. Dann erfuhr er noch, dass der Hund 10 Jahre alt war und kurz vorher das erste Mal in einer Tierpension war, während die Besitzer im Urlaub waren. Die Verlustangst war ihm deutlich anzusehen, aber darum soll es jetzt nicht gehen.
Das Hauptproblem war, dass der Hund trotz ausrechenden Futters immer mehr abnahm, echte Krankheitszustände waren aber nicht mehr diagnostizierbar. Die Muskulatur war bereits stark degeneriert. Einige Tage später stellte dann die bei Frank im Laden ab und zu praktizierende THP fest, dass auch der Herzmuskel derart degeneriert war, dass der Hund bereits Wasser in der Lunge hatte.
Frank begann dann mit dem Wiederaufbau der Darmflora und ließ dem Hund Pferdefleisch füttern, soviel wie der Hund wollte + 1 Esslöffel Gänseschmalz. In den ersten Tagen fraß der Kleine täglich 2,5 kg Fleisch und baute schnell wieder auf. Das Problem war einfach, dass der Hund das ganze Futter, was er vorn aufnahm, hinten wieder unverwertet rausschob - er verhungerte praktisch trotz ausreichender Futtermenge.
Pferdefleisch ist natürlich für den Dauereinsatz auch nicht zu empfehlen, wird aber in solchem Fall genommen, weil es als einziges Fleisch, das in Deutschland zu bekommen ist, bisher noch nie allergieauslösend in Erscheinung getreten ist (Exoten wie Elch und Rentier mal außen vor gelassen).