Organe:
Im Prinzip habe ich zu dem Thema das Meiste schon gesagt.
Leber und Nieren leiden in der Regel durch den Dauerbeschuss mit pflanzlichen Proteinen, da sie ständig Volllast laufen müssen und im schlimmsten Fall überfordert sind. Im letzteren Fall kommt es gern zu einem Versagen der Organe, z. B. zu einer Niereninsuffizienz, zu Steinen und was weiß ich noch alles für hässliche Sachen.
Die Bauchspeicheldrüse ist in vielen Fällen durch den Dauerbeschuss mit Kohlehydraten, die in der natürlichen Ernährung von Caniden nur eine untergeordnete Rolle spielen, völlig überfordert und stellt im schlimmsten Fall ihre Tätigkeit ein. Die Folge ist Diabetis.
Hat die BSD komplett ihren Dienst versagt, ist in dieser Hinsicht meist nicht mehr viel zu machen. Man kommt um die Gabe von Insulin nicht herum. Man kann allenfalls durch völligen Verzicht auf Kohlehydrate die Insulingaben reduzieren und bestenfalls auf Tabletten umsteigen.
Hat die BSD noch eine Restfunktion, kann man viel Glück haben, dass sie im Laufe der Zeit wieder besser funktioniert oder zumindest bei Kohlehydratverzicht noch ausreicht.
Zur Stärkung der BSD-Funktion hat Dr. Töllner eine Kräutermischung zusammengestellt, die er unter dem Namen „Pankrema“ unter seiner Firma www.pernaturam.eu anbietet.
Auch Herz und Lungen können unter Fehlernährung Schäden nehmen.
Der Herzmuskel, der seine Energie ausschließlich aus Fett gewinnen kann, degeneriert unter falscher Ernährung, was eine Überforderung insbesondere bei Hochleistungshunden zur Folge hat, die in Herzschäden enden. Auch Wasser in der Lunge ist häufig die Folge eines geschwächten Herzens. Als weitere Folge bei TroFu-Fütterung wäre noch Herzverfettung zu nennen.
Häufig haben wir erlebt, dass bei der Entgiftung und Umstellung sich Herz und Lungen automatisch regenerieren, ohne dass man sie speziell anspricht.
Ihr alle kennt die Fußreflexzonen an unseren Füßen. Hunde haben vergleichbare Zonen auf dem Rücken. Bei der Abtastung reagieren meistens die Punkte für Nieren und Leber zuerst. Herz und Lunge sind aber oft beteiligt. Nach der Entgiftung bleibt die Reaktion der Herz- und Lungepunkte meist von allein weg. Ist dies nicht der Fall, weil bereits eine Vorschädigung eingetreten ist, kann man mit bestimmten Kräutermischungen von cdVet Herz und Lunge gezielt ansprechen und stärken. Das Erstaunliche daran ist immer wieder, dass diese Reflexpunkte schon reagieren, lange bevor im Blut etwas zu sehen ist. Bis das Blutbild sich verändert, können gut und gerne 2 Jahre vergehen, aber so weit muss man es ja nicht erst kommen lassen. Wenn Frank diese Punkte testet, ist die Reaktion auch oft vom Laien zu erkennen.
Diese 5 Organe sind bei dieser ganzen Sache die wichtigsten, der Rest ergibt sich meist von allein oder ist Sache des Arztes.
Magendrehung
Die Magendrehung ist wohl eine der gefürchtetsten Erkrankungen der Hundehalter. Was steckt dahinter?
Der Magen des Hundes hängt an Magenbändern, die ihn in seiner Position halten.
Trockenfutter ist die Ursache allen Übels bei dieser Erkrankung.
Frischfleisch enthält 80 % Wasser, Trockenfutter meist nur 10 % oder weniger. Kommt Trockenfutter mit Wasser oder Magensäure in Berührung, quillt es enorm auf. Jeder kann das testen, indem er ein Stück TroFu in ein Glas Wasser wirft und vielleicht sogar etwas Essig hinzu gibt. Wer dann noch Lust hat und ein Stück cdVet Fit-Crock in ein zweites Glas wirft, der wird staunen. Fit-Crock ist das einzige mir bekannte TroFu auf dem Markt, das nicht quillt, sondern zerfällt.
Der Hund frisst nun das TroFu bis er satt ist. Dies geschieht sehr schnell, weil Hunde Schlingfresser sind. Oft ist der Napf schon nach 2 -3 Minuten leer. Erst dann beginnt das TroFu zu quellen. Die Folge ist, dass sich der Magen weit über seine natürliche Größe hinaus ausdehnen muss und viel schwerer wird, als es bei Fleisch der Fall ist. Die Magenbänder werden ebenfalls überdehnt, weil sie mehr Gewicht halten müssen. Die Folge ist, dass die magenbänder ausleiern und den Magen nicht mehr in seiner Position halten und stabilisieren können. Wälzt sich nun der Hund nach dem Fressen auf dem Boden rum, bekommt der Magen eine Art Unwucht und dreht sich. Dabei werden Magenein- und Ausgang verschlossen, der Hund beginnt erfolglos zu würgen und er stirbt, wenn nicht sehr schnell Hilfe zugegen ist.
Der sicherste Schutz vor Magendrehung ist, den Hund bereits als Welpen sofort nach dem Absäugen mit Fleisch zu ernähren. In diesem Fall ist eine Magendrehung am unwahrscheinlichsten. Hat ein Hund bereits Jahre lang TroFu bekommen, sind die Magenbänder oft irreparabel geschädigt. Fleischfütterung kann das Risiko mindern, verhindern kann man es allerdings nicht mehr, nur indem man den Hund streng darauf trainiert, sich nach dem Fressen für eine Weile zur Ruhe zu begeben und nicht zu toben oder zu wälzen. Daher empfiehlt sich bei solchen Hunden auch immer eine 2-malige Fütterung am Tag, wobei die Größere Mahlzeit abends vor dem Schlafen gegeben werden muss.
Unfruchtbarkeit
Nun werde ihr sicherlich fragen, was Unfruchtbarkeit mit Ernährung zu tun hat. Sehr viel!
Man hat festgestellt, dass bei Hunden, bei denen z. B. die Nieren durch hohe Belastung mit pflanzlichen Proteinen und dem dadurch bedingten Volllast-Laufen, nicht mehr in der Lage sind, genügend Geschlechtshormone zu bilden (Nebennieren), so dass es häufig die Ausreifung von Eizellen und Spermien nicht gewährleistet ist.
Außerdem hat man festgestellt, dass das Scheiden-Milieu der Hündinnen einen falschen pH-Wert bekommt, so dass die Spermien bereits abgetötet werden, bevor sie die Eizelle erreichen.
Viele vergebliche Deckversuche wären unnötig, wenn der Zusammenhang zwischen Ernährung und Fruchtbarkeit besser bekannt wäre.
So, und nun gehe ich ans Eingemachte: Krebs
Krebs wird von Vielen als Schicksalsschlag empfunden, dem man machtlos gegenüber steht, insbesondere, wenn es Menschen trifft, aber auch bei seinem Hund trifft einen diese Diagnose wie ein Pfeil.
Aber Krebs verliert seinen Schrecken, wenn man ein Wenig über ihn weiß.
Grundsätzlich muss man wissen, was Krebs eigentlich ist.
Krebszellen sind Zellen, die aus dem spezialisierten Zellverband ausbrechen, weil sie „keinen Bock“ mehr haben. Dieses Spiel passiert jeden Tag im Körper eines Vielzelligen Lebewesens und ist ein ganz normaler Vorgang.
In einem gesunden Körper, der vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt ist, erledigt das Immunsystem die Arbeit und tötet die Krebszelle, ohne dass wir etwas davon mitbekommen.
Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, z. B. infolge einer Erkrankung, infolge Mangelernährung oder Stress, kann es den Krebszellen gelingen, sich zu „verstecken“ und sich später ungehemmt zu vermehren.
Das Gemeine an dieser Sache ist, dass sich Krebszellen autark machen, d. h. sie schalten ihre Energieversorgung um von Atmung auf Gärung und sind so vom umliegenden Gewebe unabhängig. Gärung verbraucht aber im Vergleich zur Atmung das 4-Fache an Zucker, so dass eine Krebszelle ihrer Umgebung alles „wegfrisst“ was ankommt.
Bekommt der Hund viele Kohlehydrate, schafft man somit dem Krebs ideale Lebensgrundlagen. Stellt man die Fütterung von Kohlehydraten jedoch gänzlich ein, hungert man den Krebs förmlich aus. Wie ihr seht, ist auch hier die unnatürliche Ernährung Hauptursache für Krebserkrankungen bei Hunden.
Vor einigen Jahren wurde ein asiatisches Kraut aus der Familie der Kürbisgewächse entdeckt, das seine Wirkung als krebstötend wissenschaftlich beweisen konnte. Dieses Kraut kann man seinem Hund ständig mit ins Futter geben bzw. bei Krebserkrankung in hohen Dosen verabreichen. Zwar ersetzt dies nicht die medizinische Behandlung, wirkt aber unterstützend <-- (Satz für das deutsche Recht).
Das Kraut heißt in China Xiancao und botanisch Gynostemma pentaphyllum. In Deutschland ist es bekannt als Jiaogulan. Fragt einfach mal Tante Google!
Erbechen und Durchfall
Oft wird unter natürlicher Fütterung von Erbrechen berichtet. Viele geraten dann schnell in Panik und interpretieren das als „nicht vertragen“. Das ist aber etwas völlig anderes.
Ein Canide macht oft nur 1-mal in der Woche Beute und muss sich dann die Beute mit dem Rudel teilen. Die Folge ist, dass sehr schnell große Mengen herunter geschlungen werden, um diese sicher zu stellen. In der Höhle wird dann das Futter wieder hervor gewürgt und noch einmal langsam gefressen. Hunde zeigen diesen „Rückfall“ in ihre natürlichen Verhaltensweisen oft am Anfang des Barfens besonders stark, weil sie die Chance bekommen, ihren Heißhunger zu stillen und dies auch intensiv wahrnehmen. Später, wenn der Hund seinen Heißhunger verliert und merkt, er bekommt immer was er braucht und muss es auch nicht vor Artgenossen in Sicherheit bringen, nimmt das Verhalten ab oder hört ganz auf. Ein Erbrechen im Krankheitssinn oder wegen Nicht-Vertragens ist dies nicht. Erst wenn es immer wieder auftritt und andere Krankheitszeichen hinzu kommen, ist Obacht geboten.
Man sollte den Hund auch machen lassen und ihn das hervor Gewürgte wieder fressen lassen. Es kostet zwar am Anfang etwas Überwindung, aber es lohnt sich.
Zum Thema „Durchfall“ verweise euch euch einfach mal auf unseren Text:
http://www.sammys-futterschuessel.de/durchfall.html
So, nun müsste ich mit den wichtigsten Erkrankungen durch sein. Sollte ich noch was vergessen haben, dann habt ihr jetzt die Gelegenheit zum Fragen. Danach gehe ich zum Thema „Nahrungsergänzungen

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