Wir können glücklicherweise direkt von der Haustüre aus zu diversen größeren und kleineren Touren starten - was wir einige Male die Woche auch weidlich ausnützen. Gestern sah das so aus:
Elias (vier Jahre) okkupierte in Windeseile den Schlittensack und ging trotz beständigen Nieselregens mit auf Tour.
Nach der ersten längeren Steigung wurde auf dem Stettner Berg eine kleine Verschnaufpause eingelegt.
Weiter gings bei hereinbrechender Dunkelheit auf dem Weitwanderweg 07 und durch den mittlerweile herbstlichen Wald Richtung Norden. Elias fragte bereits gelegentlich nach, ob ich eh noch wisse, wo wir seien bzw. ob wir uns nicht vielleicht schon verirrt hätten.
Trotzdem war er beständig guter Dinge.
Nach einem weiteren kurzen Stopp auf dem höchsten Punkt der Tour ging es weiter.
Auf dem Rückweg (wir fuhren quasi eine Schlaufe) blockierte ein umgestürzter Baum den Weg. Nachdem er sich meinen Hebeversuchen hartnäckig widersetzte, blieb mir nichts anderes übrig, als die Hunde ab- und in weiterer Folge an einen Baum zu hängen, den Wagen plus kleinem Passagier durchs Unterholz um das Hindernis zu schieben und daraufhin die Hunde wieder an den Wagen zu hängen. Blöderweise musste ich dabei durch Dornengestrüpp, was a) unangenehm und b) in weiterer Folge für den rechten Hinterreifen des Trainingswagens letal war. Dies machte sich aber Gott sei Dank erst etwa drei Kilometer vor dem Ziel dieser Trainingsfahrt bemerkbar.
Zu Hause erwarteten die Hunde die üblichen Streicheleinheiten, Wasser und etwas später ein voller Futternapf, meinen kleinen (bis dahin schon etwas nassen) Co-Musher und mich ein gemütlich flackerndes Kaminfeuer, ...
... eine freundliche und sehr kommunikative Doghandlerin, ...
... Sportlernahrung im Kreise der Familie und ...
... ein abendliches Bildungsprogramm bei einer guten Tasse Tee.
So, der Winter kann kommen!

letzte Beiträge










