eine Strecke zu finden, um die Hunde mit dem Schlitten auszulasten. Aber selbst zu Fuß Strecken zu finden, ist schwer. Donnerstag und Freitag katastrophaler Eisregen, den ganzen Tag über - immer und immer wieder Regen............... :-((
alles, aber wirklich alles war zwei Tage unter einer bis zu 1 cm dicken Eiskruste. Man brauchte viel Salz, um das dicke Eis zum tauen zu bringen. 
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mein Auto gleicht einem Eispalast - auch jetzt noch
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der Firmenbully meines Mannes hat sich einen Bart wachsen lassen..........

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Heilig Abend sah unser Parkplatz so aus: alles vereist und verkrustet
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mein Fahrradträger - mehr Eis, als alles andere
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In der Nacht zu Heilig Abend nun kam der angekündigte Neuschnee, was die Sache nicht unbedingt erleichterte. Mein Problem war: Wo fahre ich mit den Hunden? Ungeschobene Waldwege hatten jetzt diese Eiskruste, die die Hunde einbrechen läßt und wenn man eine geschobene Strecke hat, wo man durch den Neuschnee gut bzw. optimal fahren könnte, erreicht man sie nicht. Etliche Straßen sind gesperrt wegen Schneeverwehungen oder ungeknickte Eisbäume. Parkplätze sind nicht geschoben..........etc.
Aber ein bischen Glück sollte ich haben gestern, so schien es jedenfalls am Anfang...........
Vom Kurpark aus kann man auch hochfahren in die Harzer Berge. Dort war die Strecke optimal. Also habe ich meinen Schlitten und meine Hunde geholt und angespannt. Selbst wenn ich keine Runde zusammenbekomme, so kann ich doch den Weg fahren, bis es nicht mehr geht und dann zurückfahren. Einige Kilometerchen sollte ich doch so zusammenbekommen - so dachte ich............
Wir starteten also und wie erwartet, war es ein Supertrail
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Man konzentrierte sich auf die wenigen schönen Dinge, die einem dort so begegneten.. :-)
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Plötzliche stierten alle Hunde in den Wald und ich rief sofort Akim zu mir. Ich habe eine Weile gebraucht, um das Wildschein zu entdecken im Wald, das da ganz allein unterwegs war auf der Suche nach Futter. Mit einer absoluten Ruhe kämpfte es sich durch die Schneemassen bergauf und blieb alle zwei Meter stehen, um unter dem Schnee nach Futter zu suchen. Er war nicht weit weg von uns, zeigte aber auch keinerlei Angst vor uns - blieb stehen und schaute zu uns:
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Die Hunde waren ziemlich aufgeregt - Wildschweine sehen sie erst zum zweiten Mal - es war sehr anstrengend, sie zur Weiterfahrt zu überreden... 

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Dann fuhren wir weitere zwei Kilometer und trafen einen Mann mit Hund. Er kam uns entgegen und teilte mir mit, daß ca. 200 Meter vorwärts eine ganze Wildschweinrotte auf der Suche nach Futter ständig den Weg kreuzt.....
Na toll, das war es dann. Ich war mir klar, daß sich diese Tour damit erledigt hat, war aber doch neugierig und fuhr langsam noch ein paar Meterchen weiter, um mal um die Ecke zu lugen. Gesehen habe ich nichts, aber plötzlich wollten die Hunde mit mir den Berg hochjagen... Das war der Punkt, wo ich kehrt gemacht habe. Wenn sie erst so ein Vieh gesehen haben, dann klappt das Kommando nicht mehr so toll. Dieses Wildschweinproblem werden wir wohl in den nächsten Wochen weiterhin haben, denn die Tiere haben Hunger und kommen aus den Bergen immer weiter runter. Man muss sehr aufpassen, denn man weiß nie, wie diese Viecher drauf sind.
Gefrustet sind wir dann zurück zum Auto. Dabei überlegte ich mir, daß ich mit den Hunden einfach noch den Seesener Kurpark unsicher mache. Es war ja bereits gegen 16.00 Uhr an Heilig Abend und von daher kaum noch Leute unterwegs. Gesagt, getan - so haben wir mit Müh und Not vielleicht 6 Kilometer zusammenbekommen, aber die Hunde waren zufrieden.
Auf dieser kleinen Fahrt wurde mir noch einmal deutlich vor Augen geführt, daß ungeschoben diesen Winter überhaupt nichts mehr geht.. :-))
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Etwas Trauriges habe ich dann auch noch entdeckt. Diese uralte, wunderschöne, dicke Kastanie, die ich so mochte, ist dem letzten Schneessturm zum Opfer gefallen. Das hat mich wahrhaft ein wenig traurig gemacht... 

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Heute nun bin ich, während die Gans im Ofen schmorte, mit den Hunden von zu Hause aus gestartet. Die Nebenstraßen, die zur Feldmark führen, haben alle eine dicke Schneedecke und so sind wir durch das Wohngebiet in die Feldmark, von dort in den Nebenort und über einen Radweg zurück. Waren auch wieder nur 6 km, dafür aber doch teilweise sehr anstrengend, da in der Feldmark die Schneeverwehungen teils recht heftig waren. In der Feldmark sieht man überhaupt keine Wege mehr, alles ist nur noch eine weiße Wüste.......... was für ein Winter................
Ich mag garnicht darüber nachdenken, wie und wo wir in den nächsten Wochen fahren können. Die Hunde haben so eine unglaubliche Power und ich muss mir was einfallen lassen..................

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) überzogen. Fahren unmöglich !! Aber... wär den Winter will muss ihn in allen Facetten hinnehmen.... auch wenn`s mal unangenehm erscheint....
.... Bleibt nur zu hoffen das sich die Lage entspannt.... und ich die dauernde Trail suche einstellen kann. Wo ich vor ein paar Tagen noch fahren konnte, wurden am Tag darauf mit einem Radlader Rüben auf LKW`s verladen... Hätten wir keine Minustemp`s könnte der Weg die besten Voraussetzungen für`s Schlammcatchen haben... 

.... Meine Hanwag`s mögen damit noch klar kommen.... 