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RE: Alaska-Fieber

#16 von silvern , 10.12.2009 09:48

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dieses buch hab ich grad angefangen, ich denk das ist was für uns Frauen. Schon am anfang schreibt sie ihre Gedanken dazu, wie sie auf diese Idee gekommen ist, man liest sehr viel über ihre innere einstellung, aber keinesfalls schmusipusi. Sie hatte viele vorhaben im Kopf und langsam entwickelte sich daraus diese Expedition. Was mir besonders gut gefällt war, daß sie dieses Ziel von Beginn an aus eigenen kiräften erreichen wollte, keine "Abkürzung" mit dem Jet, sondern unterwegs Welterfahrung sammeln und sich dadurch auf das Ziel vorbereiten. Ihr vorbild waren da die beiden Zweitbesteiger des Everest, zwei Schweizer, die noch

"vor dem Jet-Zeitalter mit ihren Koffern und Säcken im Bahnhof Bern in die eisenbahn gestiegen sind. Sie reisten auf dem landweg nach Osten. Wie vor ihnen Marco polo,.................. durch Felder und Wälder, Wüsten und Steppen, durch Länder, in denen damals die Sitten und Gebräuche noch verschiedener waren als heute. Sie erlebten distanz. Eine Reise mit einem Anfang und einem Schluß. Wie Marmet und Schmied ihre Koffer und Säcke über die alte Seidenstraße aufs Dach der Welt hinaufschleppten, das erst gab ihrem Everest-Abenteuer den soliden Boden, auf dem sich Größe auszeichnet,..."

ist ja interessant, denn genau das, nur im Minimalstil mach ich jedes Jahr hier im Lungau. Im Frühling geh ich sämtliche Täler aus, in denen im Sommer die Autos fahren und in denen hinten drin die Parkplätze sind. Ich möchte mir aber die Berge erarbeiten und daher freu ich mich schon immer jeden Frühling auf diese Anfangstouren. Das ist eher kontemplatives Gehen, nix spektakuläres, bei dem man sich bei jedem Schritt darüber freut den Frühling zu sehen und spüren, während hinten drinnen noch meterhoch der Schnee liegt. Das gleiche dann im Spätherbst, wenn man sich für einige Monate von den Almen und Bergen "verabschiedet" und man schon merkt, daß bald alles dort mit tiefem Schnee bedeckt ist. Ich versteh daher das Anliegen der Autorin.

Eine Frau die mit starkem Willen ihre idee umsetzt. Der große vorteil ist, daß man das buch gut lesen kann da die Tagebuchaufzeichnungen usw. von einem Autor und Ghostwriter "lesbar" :-))) geschrieben wurden und man nicht mit naivem und peinlichem Laienschreibstil gequält wird.


liebe Grüße, heidrun

 
silvern
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zuletzt bearbeitet 10.12.2009 | Top

RE: Alaska-Fieber

#17 von samkio , 10.12.2009 15:25

:-)))das ist ganz nach meinem Geschmack!!! Steht seid 1min auf meinem Wunschzettel für Weihnachten...hoffentlich ließt den jetzt noch einer.

lg conny

 
samkio
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wieder mal für die österreicher
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