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Sondierungsgespräche

#1 von Dakota , 27.10.2010 18:22

ich hab kein passendes unterforum gefunden, also stell ich mein thema einfach hier herein und hoffe trotzdem auf ganz viel input. wie schon anderswo erwähnt, dakota ist jetzt 20 monate alt, sehr aktiv (bis jetzt laufen, bikejöring, berglauf), zu hause total unkompliziert (also man merkt ihn eigentlich gar nicht, ich denk er ist einfach gut ausgelastet). eine memme ist er nur wenns ums alleine bleiben geht, das funktioniert so gut wie überhaupt nicht. er kläfft ohne pause (zum leidwesen der eh schon ungeliebten nachbarschaft). folgend geht er einfach überall hin mit. zur arbeit, zum einkaufen, auf besuch, ... - was, und da will ich jetzt ganz ehrlich sein, manchmal extrem anstrengend ist und nervt. aber leider haben wir es einfach verabsäumt ihm das alleinebleiben rechtzeitig bei zu bringen.

nichts desto trotz kommt in den letzten wochen und monaten immer öfter der gedanke einen zweiten sami aufzunehmen. nun versuche ich eine pro und kontra liste zu erstellen und hoffe auf eure mithilfe. auch beim thema "rüde oder hündin?", wann wäre der ideale zeitpunkt, was ist generell zu beachten, ... ich hoffe die "mehrhundbesitzer" unter euch teilen ihre erfahrungen mit mir um in den sondierungsgesprächen mit meinem mann gut gerüstet zu sein


liebe grüsse, nicole
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RE: Sondierungsgespräche

#2 von Chris , 27.10.2010 18:44

Da gibts nur eins zu sagen: Ein Hund ist kein Hund .... wenn du siehst, wie sehr die Vierbeiner an Lebensqualität gewinnen, wenn sie zumindest einen Artgenossen haben, wirst du nie wieder einen Hund alleine halten wollen.


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RE: Sondierungsgespräche

#3 von Tom , 27.10.2010 19:30

Da stimme ich Chris zu, allerdings aufgrund eigener Erfahrung werde ich künftig keine zwei Rüden mehr halten, da sich meine beiden gar nicht verstehen ( 2 Landseer, beide mit Deckerfahrung ), mag sein dass das bei Nordischen besser klappt, aber ich will von derzeit 7 Hunden auf Dauer bei 3-4 bleiben, die Mädels verstehen sich alle recht gut, aber das sind jetzt wirklich nur meine persönlichen Erfahrungen, keine allgemeinen Regeln, deshalb bitte nicht überbewerten.
Tendenziell werde ich auch weiterhin mehrere Rassen halten, weil sich wie es sich bei uns herausgestellt hat, diese doch oft ergänzen, die Landseer bilden so insgesamt die Basis, sind relativ "einfach" zu erziehen, der kleine Beagle bringt ein bißchen Pepp in den großen Fellhaufen und die beiden SH`s sind meine beiden Laufhunde und recht stur. Ich habe gemerkt, nachdem Basic bei uns einzog, dass man eine gewisse Rasseblindheit bekommt.
Ich werde zwar auf Dauer weniger Tiere halten, aber nie mehr einen alleine.

 
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RE: Sondierungsgespräche

#4 von NorthernLights , 27.10.2010 20:12

Also, ob man jetzt einen Rüde oder eine Hündin nimmt, ist schwer zu sagen. Da spielt dann dein Hund wieder eine Rolle, mit wem versteht er sich, zu welchem Geschlecht tendierst du? Ist dein Hund kastriert oder willst du Nachwuchs?
Ich hatte zuerst eine Hündin, sie wurde schon als Einzelhund kastriert und dann kam ein Rüde. Und zu dem Rüden kam jetzt noch ein Rüde. Beide sind unkastriert und sie sind wie ein Herz und eine Seele. Ich denke, das musst du dir selber am Besten überlegen.
Vorteile sind natürlich: dein Hund hat einen Artgenossen, sie können viel besser miteinander spielen wie der Mensch es kann. Es ist einfach schön zu sehen, wie sie miteinander kommunizieren. Es ist nicht wirklich viel mehr Arbeit als ein Hund, gehen oder fahren muss man eh mit einem, da macht der Zweite auch nichts mehr aus.
Nachteile sind mehr Kosten wie Tierarzt, Futter. Mehr Dreck in der Wohnung, also öfters putzen.

 
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RE: Sondierungsgespräche

#5 von silvern , 27.10.2010 21:22

Hallo nicole, also vorausschicken möchte ich mal daß die probleme mit einem Hund nicht durch einen zweiten gelöst werden. Und wenn ihr jetzt schon Schwierigkeiten mit den nachbarn habt könnte es bei zwei sammies noch ärger werden. Entgegen der meinung von Northern lights finde ich schon, daß zwei Hunde auch doppelt so viel Arbeit bedeuten. Du mußt wesentlich mehr zeit investieren als bisher. Dann natürlich das Welpenjahr im fall daß ihr wieder einen welpen nehmen wollt. Das ist oft schwierig mit einem erwachsenen Hund unter einen Hut zu bringen. Es geht, aber es ist nicht einfach.
rüde oder Hündin - du weißt ja was mit deinem dakotafell passiert falls du ihn wegen einer Hündin kastrieren willst/mußt. ich sags ganz ehrlich, freiweillig würde ich nie mehr einen samojeden kastrieren. Was willst du also tun wenn du eine läufige HÜndin hast? Kannst du die Hündin in der Zeit irgendwo unterbringen? Normalerweise funktioniert natürlich ein Pärchen gut, wobei bei den Pärchen die ich kenne in der Konstellation älterer rüde, jüngere HÜndin die rüden meistens unterdrückt werden :-))) und - bei beiden freundinnen sind die jüngeren Hündinnen ziemlich unfreundlich anderen Hündinnen gegenüber, evtl. ein Besitzanspruch gegenüber des eigenen rüden. Eifersucht evtl.

Ich kann nicht sagen wie zwei Samojedenrüden harmonieren würden. Es kann gut gehen, sehr gut sogar. also wenn, dann würde ich es an eurer Stelle mit einem rüden versuchen. Außer ihr habt eine Lösung für das problem läufige hündin.
Bei dem geringen Altersunterschied kann es natürlich dann später schon zu Auseinandersetzungen kommen zwischen den rüden, aber wenn ihr wirklich chef seid könnt ihr das unterbinden.

Ich persönlich würde nie eine andere Rasse dazu nehmen, das wäre mir zu viel Aufwand denn womöglich muß man dann beide getrennt bewegen. Vor allem bin ich eingefleischter Samojedenfan, rasseblind sozusagen :-)))))))

Mehrere Hunde zu haben ist auf alle Fälle sehr schön - wenns klappt. Aber dafür ist man als Hundehalter auch sehr gefordert. Als chef der truppe darf man sich wesentlich weniger Schnitzer erlauben als mit einem Hund, denn das könnte dann zu problemen zwischen den Hunden führen. Euer Leben wird sich noch mehr um die Hunde drehen.
Einfacher wird es nicht, das muß man schon ehrlich sagen. Ob ihr zwei Hunde in euer leben integrieren könnt - diese Überlegung kann dir niemand abnehmen.


liebe Grüße, heidrun

 
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RE: Sondierungsgespräche

#6 von Husky-Trapper , 27.10.2010 21:36

Wenn man sich einen Einzelhund hält , hat das sicherlich verschiedene Gründe. Da wären u.a. Prägeverhalten zur Bezugsperson , Platzmangel ... mmh.. Zeitmangel ?, nööö...das laß ich nicht gelten. Obwohl ich für Einzelhaltung kein bzw. gar kein Verständniss habe. Schon garnicht dann, wenn Herrchen und Frauchen Berufstätig sind und der Wuffi den ganzen Tag vor Langeweile umkommt....
Ich kann hier nur meine Erfahrungen schildern. Die Karakterien unter den Hunden sind zu verschieden um hier zuversichtliche Aussagen zur Verträglichkeit zu machen. Rüde und Rüde hat bei mir garnicht...rein garnicht.. funktioniert. Jeder Augenkontakt zwischen den beiden Rüden endete im Kampf.
Der zweite Rüde folgte damals als Welpe... in der Wachstums- und Prägephase verlief alles easy. Bis der Welpe keiner mehr war....und er mit seiner Stellung im Rudel nicht mehr zufrieden war. Allerdings wollte mein "Alt"-Rüde seine Stellung nicht aufgeben. Ergo... Jeder Kampf ( fast jeder !! ) endete mit einem Tierarztbesuch und Meterweise Nähgarnverbrauch. Die Fahrt zum Tierarzt erfolgte fast ausschließlich, (zum Schutz der Hunde), mit 2 Auto`s.
Tja... und diese beiden Raufbolde haben mich/uns geprägt. Nie wieder 2 Rüden !!!! In unserem derzeitigen Rudel leben 4 Mädel`s und ein Rüde...und alles..fast alles...verläuft supi.
PS: Das "Nie wieder 2 Rüden" hat allgemein natürlich keine Gültigkeit...aber bei uns hat sich diese Konzelation geprägt. Bei Bekannten stehen wiederum die Mädel`s im Fokus... da zicken die Weiber ständig rum.
Falls sich jetzt einer fragen sollte wo denn der zweite Rüde geblieben ist.? mmh... nein , er wurde natürlich nicht in die Toilette gestopft... er wurde...nach langer Suche... an einem benachbarten Reiterhof abgegeben... nicht für Kohle , sonder nur für ein gutes Zuhause.


L.G. Ralf ...and the five Snow-dogs

Wer nicht vom Weg abkommt, lernt die Gegend nicht kennen.

 
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RE: Sondierungsgespräche

#7 von eistee , 28.10.2010 00:56

tja ich fürchte du wirst aus den beiträgen alles mögliche rauslesen können, blos kein patentrezept

ich hab 4 rüden, 2 davon kastriert.keine probleme mit der verträglichkeit trotz verschiedenen rassen & altersstufen.

2 hunde kann man noch mittels koppelleine an rad oder roller bewegen, von daher würde ich eher sagen, daß der zeitaufwand nicht viel höher ist.

wenn deiner schon ein dauerkläffer ist (das können samojeden besonders gut...), sollte der zwweite auf keinen fall von dieser sorte sein ...

sonst ist schon alles geschrieben worden, was mir noch so in den sinn kam.


 
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RE: Sondierungsgespräche

#8 von Bentley , 28.10.2010 06:31

Mal abgesehen von der Frage, ob Rüde oder Hündin...Du hast einen Hund, der grosse Probleme mit dem Alleinsein hat. Die Nachbarn sind nicht so begeistert von dem Hund....Mit einem zweiten Hund werden diese Probleme nicht besser, vermutlich eher im Gegenteil.
Ich selber besitze zwei Rüden. Der ältere trägt den Übernamen "Heulboie". Rate mal wieso:-)
Ich habe lange trainiert, um in allein lassen zu können. Ab und an ist es nötig, dass ich die Hunde trenne (Tierarzt etc). Die Heulboie kommt damit schecht zurecht, auch jetzt nocht. Jüngere Hunde können Verhalten von älteren Hunden übernehmen. Dann bist du plötzlich mit zwei Hunden überall unterwegs, die du nicht trennen kannst.
Bevor ich mir die Frage stelle, welches Geschlecht ein Zweithund hat, würde ich mir Gedanken um ein Training machen, um dem ersten Hund das Alleinsein beizubringen. Das ist nämlich absolut möglich:-)

Literaturvorschlag: Trennungsangst beim Hund, ein Arbeitsbuch. Autor James O'Heare

Liebe Grüsse
Sonja

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RE: Sondierungsgespräche

#9 von Dakota , 28.10.2010 08:19

vorab mal recht herzlichen dank für die zahlreichen wortmeldungen. genau das habe ich mir erhofft. es ist ja leider so, dass man schon gefahr läuft sich in irgendwelchen romantischen vorstellungen festzufahren, wenn man eine idee immer nur von der selben/eigenen blickrichtung betrachtet. daher eröffnen mir eure meinungen einfach neue perspektiven. dankeschön dafür.

zur situation mit der nachbarschaft, möchte ich nur erläutern, dass die (wobei es sich ja eigentlich nur um einen einzigen herren handelt) weniger ein problem mit meinem hund hat. vielmehr hasst er mich seit der ersten begegnung vor etwa 9 jahren. meinen hund mag er sehr und hat sich einfach lautstark darüber aufgeregt, welch tierquäler ich nicht sei, weil ich versuchen würde, dem hund das alleinesein beizubringen. zitat: "wenn sie keine zeit für den hund haben, dann dürfen sie sich keinen halten, sie tierquäler." in wahrheit wurde unser gesamte tagesablauf auf die bedürfnisse unseres hundes abgestimmt - aber das sehen und wollen aussenstehende stänkerer ja gar nicht sehen. den buchtipp nehme ich mir gerne zu herzen und werde mich mit dem thema trennung auf alle fälle intensiv beschäftigen, weil das für mich eine grundvoraussetzung für die aufnahme eines weiteren hundes ist.

ob rüde oder hündin ist in der tat keine vorrangige frage und war in meinem ausgangspost nur beispielhaft angeführt.

dakota ist grundsätzlich ein sehr umgänglicher rüde, der von sich aus noch keinen konflikt eingegangen ist. zu einem kampf ist es auch noch nicht gekommen, bis vor ein paar wochen hat er sich allem und jedem schonunglos unterworfen ... auch unserem kater seit kurzem kann man bei begegnungen mit anderen rüden relativ bald erkennen ob sympathie herrscht oder nicht. attacken sind von ihm allerdings noch nie ausgegangen. wenn er bei seiner "ursprungsfamilie" ist, gibt es ausschließlich probleme mit einem rüden einer anderen rasse.

bzgl. kläfferei. zuhause wird nicht gekläfft, ausser ich würde versuchen die wohnung zu verlassen, während er nicht in einem absolut ausgepowerten zustand ist . und er hasst mein auto - wenn er im laderaum ohne käfig unterwegs ist, kläfft er quasi ohne unterbrechung (nicht so, wenn er vorne mitfahren darf). das auto meines mannes wiederum ist ok für ihn. ich glaube dass seine trennungsangst sehr sehr tief geht und eigentlich schon bei seiner doch recht dramatischen geburt und den darauffolgenden schwierigen wochen den auslöser gefunden hat. ich muss mich mit dem thema wirklich intensiver beschäftigen. danke sonja nochmal für den buchtipp!!


liebe grüsse, nicole
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RE: Sondierungsgespräche

#10 von samkio , 28.10.2010 10:54

Dem vorangeschriebenen kann ich mich nur anschließen.
Ich hatte zuerst einen Rüden und wollte unbedingt einen zweiten Hund dazu; einen der meinem ersten noch ein bissl mehr zum ziehen motiviert. Die Frage Rüde /Hündin stand bei mir nur kurz im Raum , ich wollte mir einfach einen zu uns passenden Welpen aussuchen.Das größte Problem aber war mein Mann , er wollte keineswegs einen 2 .Hund: "mehr Dreck, mehr Zeit, Platz im Auto, Hundephobie seiner Eltern(Ihr Garten grenzt an userem Grundstück) etc." waren seine Argumente .Ich habe wirklich fast ein halbes Jahr gebraucht,dann meinte er "mach was du willst,aber ICH gehe nicht mit ihnen Gasi wenn du arbeiten musst". Also hieß es all das zu organsieren,mir war durch aus bewußt das von nun ab hundetechnisch alles an mir hing.
So kam es dann das ich mir meine Leni(oder besser sie sich mich) aussuchte, aus dem Welpengewimmel. Für eine Betreuung für Akimo während der Läufgkeit von Leni war gesorgt(wird aber nicht mehr benötigt) und das Abenteuer Rudel konnte beginnen.Mein Mann ignorierte Leni die ersten Wochen komplett ,aber wer kann schon ewig einem aufdringlichen Welpemädel standhalten...er begann eine größere Transportbox für das Auto zu bauen,bastelte mir einen ersten Schlitten-das Eis war gebrochen...die Beziehung zu den Schwiegereltern ebenso .Trotzdem mache ich alles allein mit den Hunden, er ist jetzt für die Technik/Fahreuge zuständig.

Aus dem Welpen wurde eine kleine Kratzbürtse, welche Akimo absolut unterdrückte, er durfte in den schlechtesten Zeiten nicht mehr auf seinen angestammten Gartenplatz und sie knurrte ihn weg wenn er zu mir wollte. Das haben wir dann zum Glück alles wieder in die rechten Bahnen bekommen, nur das Gezicke gegenüber anderen Hündinnen wenn ich mit beiden unterwegs bin blieb.
Akimo ist übrigens einer von den sehr mitteilsamen Samojeden, das hat sich Leni dann sehr schnell abgeschaut!!!!Aber es ist wirklich möglich es einzudämmen, zumindestens am Stakeout ist jetzt Ruhe sowie nach den ersten 500m beim fahren. Nur Leni quitscht ab und an wenn es ihr zu langsam geht.
Die erste Zeit mit dem Zweitund(alsWelpe) ist sehr anstrengend:extra Runden für den Ersthund ,zeitgleich Erziehung des Welpen-nach Möglichkeit allein,da er sich allen Blödsinn aufsaugt wie ein Schwamm welcher der Große macht,und vor allem selber lernen der Chef zu sein und sich so zu verhalten!Natürlich muss bei allem hundischen der familiäre Hindergrund stimmen (es nützt niemande etwas wenn man [u]seinen[u] Traum von zwei Hunden erfüllt und es dann nur Streß gibt.).Ich denke du solltest vorrangig daran arbeiten das Dakota auch allein bleiben kann, denn ich hätte da bedenken das der 2.es sich dann abschaut.
Es ist nicht alles soo einfach gewesen wie ich es mir vorgestellt habe , aber es ist machbar! Ich bereue es keineswegs eine Zweithund genommen zu haben. Es ist definitiv mehr Arbeit, mehr Dreck aber vor allem viel Spaß und intensive Momente mit den Beiden.Ich würde es immer wieder machen,nur das ich dann auf eine kosequentere Erziehung des Ersthundes achten würde- erleichtert einiges
LG Conny

 
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RE: Sondierungsgespräche

#11 von silvern , 28.10.2010 11:28

dakota ist grundsätzlich ein sehr umgänglicher rüde, der von sich aus noch keinen konflikt eingegangen ist. zu einem kampf ist es auch noch nicht gekommen, bis vor ein paar wochen hat er sich allem und jedem schonunglos unterworfen ... auch unserem kater
Das ist ja grundsätzlich einmal positiv. wirft aber dann bei einem Zweithund ein anderes problem auf. Er sollte sich nicht von anfang an dem jüngeren unterwerfen und es wäre dann deine Aufgabe den jüngeren in die Schranken zu weisen. Das ist keine leichte situation, auch wenns erst mal so aussieht. Es könnte für später evtl. fatale Folgen haben wenn man da als Hundehalter falsch reagiert. Du müsstest also mit dem Züchter darüber sprechen welcher welpe da am geeignetsten wäre.

Bei uns war das immer klar. Der dazukommende Welpe war der letzte in der Rangfolge. Und er wurde auch von den anderen Hündinnen immer in die Schranken gewiesen, dazhu gehört natürlich gutes Sozialverhalten von Welpe und vorhandenen Hunden. Da mußte ich gar nix machen, es entwickelte sich immer alles ganz wie es sein sollte. Bei Dena war es schon etwas schwieriger, und da hab ich mir des öfteren Rat geholt von markus und heike. Dena war aber auch die älteren Hunde gewöhnt und hat auch ein sehr gutes sozialverhalten, sonst wäre es schwierig geworden.


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RE: Sondierungsgespräche

#12 von Dakota , 28.10.2010 11:48

vorweg: sondierungsgespräche dauern bei uns in der regel ca. 2 jahre. in der zeit könnten wir mit dakota ja noch sehr viel arbeiten, was mich dann auch wieder zu der frage, des richtigen zeitpunktes führt. nun fehlt mir hier aber noch die erfahrung bzgl. veränderung des sozialverhaltens mit zunehmendem alter. dakota hat sich in den letzten monaten schon krass verändert. na no na ned. wahrscheinlich gilt es hier einfach ein auge darauf zu werfen, wie er sich weiter entwickelt. vielleicht sehe ich das aber auch zu vermenschlicht alá richtiger altersabstand zwischen erst- und zweitgeborenen.

aja, die sache mit der rangfolge finde ich sehr spannend, danke heidi für diesen hinweis. man lernt nie aus.


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RE: Sondierungsgespräche

#13 von silvern , 28.10.2010 12:31

und um dich nicht ganz zu entmutigen, Samkio wehte anfangs auch erst ein Gegenwind um die Nase und jetzt sind sie so ein tolles team :-)))

zuuuu lange solltet ihr natürlich auch nicht warten, sonst könnt ihr die beiden nur kurz oder gar nicht gemeinsam z.b. vor einen scooter spannen. In zwei jahren ist dakota fast vier, ein jahr dauerts bis der kleine dann eingespannt werden kann, dann ist dakota schon 5. Also länger als 2 jahre würde ich auf keinen fall sondieren :-))))


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RE: Sondierungsgespräche

#14 von Brummbiene , 28.10.2010 14:35

wenn du dir einen 2. Hund holst wird die Nachbarschaft erstmal begeistert sein: noch ein Kläffer !!

hast du das Problem alleine sein, schon mal versucht mit einer Kennelbox in den Griff zu bekommen ? merkwürdigerweise bleibt keiner meiner Hund zuhause gern allein und macht dann Rabatz, seit ich sie aber dann in die Box schicke, ist Ruhe , dort fühlen sie sich sicher und geborgen
anfangen mit der Box könntest du beim Autofahren, einfach mal Hundi alleine bissi drin sitzen lassen, bei Einkauf Arbeit etc. , später dann nimmst du die Box mit rein (kannst auch den selben Typ nochmal kaufen) und stellst die Box ins Wohnzimmer, schick ihn rein und lass ihn nach ein paar Minuten wieder raus, dann fang an ihn in den paar Minuten alleine zu lassen und dehn diese Zeiten immer weiter aus

das wird schon mit der Zeit

 
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RE: Sondierungsgespräche

#15 von Dakota , 28.10.2010 15:50

@brummbiene: also wie gesagt, das problem mit dem nachbarn gehen wir ja zur zeit nicht ein, weil dakota einfach überall mit dabei ist und so keinen anlass hat zuhause zu kläffen - was aber nicht heißt, dass wir das problem "alleine bleiben" nicht haben. ich habe jetzt auch mal kontakt zu einem trainer aufgenommen und das erklärte ziel ist, dakota so weit zu bringen, dass er langfristig 3-4 stunden alleine bleiben kann. wir haben ja eigentlich auch schon eine ganze menge ausprobiert (auch die box), scheiterten allerdings glaube ich immer an unserer konsequenz. gegen nichts wehrt er sich so sehr, wie gegen das alleine sein - was aber wiederum nicht heißt dass er ein "klettenhund" ist. alles andere "flutscht" ja naja und dann ist da halt immer den weg des geringsten widerstandes ... also ... hund kommt mit. zwei hunde überall mithinnehmen zu müssen, stell ich mir aber recht schwierig vor, von daher würde ich es zukünftig tunlichst vermeiden wollen.

@silvern: das waren auch meine bedenken, allein die zeit bis welpi so weit ist mitzulaufen ... na jetzt heißts sowieso mal alle kraft und konsequenz voraus und schauen wie die "verhaltenstherapie" anschlägt


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