Dem vorangeschriebenen kann ich mich nur anschließen.
Ich hatte zuerst einen Rüden und wollte unbedingt einen zweiten Hund dazu; einen der meinem ersten noch ein bissl mehr zum ziehen motiviert. Die Frage Rüde /Hündin stand bei mir nur kurz im Raum , ich wollte mir einfach einen zu uns passenden Welpen aussuchen.Das größte Problem aber war mein Mann , er wollte keineswegs einen 2 .Hund: "mehr Dreck, mehr Zeit, Platz im Auto, Hundephobie seiner Eltern(Ihr Garten grenzt an userem Grundstück) etc." waren seine Argumente .Ich habe wirklich fast ein halbes Jahr gebraucht,dann meinte er "mach was du willst,aber ICH gehe nicht mit ihnen Gasi wenn du arbeiten musst". Also hieß es all das zu organsieren,mir war durch aus bewußt das von nun ab hundetechnisch alles an mir hing.
So kam es dann das ich mir meine Leni(oder besser sie sich mich) aussuchte, aus dem Welpengewimmel. Für eine Betreuung für Akimo während der Läufgkeit von Leni war gesorgt(wird aber nicht mehr benötigt) und das Abenteuer Rudel konnte beginnen.Mein Mann ignorierte Leni die ersten Wochen komplett ,aber wer kann schon ewig einem aufdringlichen Welpemädel standhalten...er begann eine größere Transportbox für das Auto zu bauen,bastelte mir einen ersten Schlitten-das Eis war gebrochen...die Beziehung zu den Schwiegereltern ebenso
.Trotzdem mache ich alles allein mit den Hunden, er ist jetzt für die Technik/Fahreuge zuständig.
Aus dem Welpen wurde eine kleine Kratzbürtse, welche Akimo absolut unterdrückte, er durfte in den schlechtesten Zeiten nicht mehr auf seinen angestammten Gartenplatz und sie knurrte ihn weg wenn er zu mir wollte. Das haben wir dann zum Glück alles wieder in die rechten Bahnen bekommen, nur das Gezicke gegenüber anderen Hündinnen wenn ich mit beiden unterwegs bin blieb.
Akimo ist übrigens einer von den sehr mitteilsamen Samojeden, das hat sich Leni dann sehr schnell abgeschaut!!!!Aber es ist wirklich möglich es einzudämmen, zumindestens am Stakeout ist jetzt Ruhe sowie nach den ersten 500m beim fahren. Nur Leni quitscht ab und an wenn es ihr zu langsam geht.
Die erste Zeit mit dem Zweitund(alsWelpe) ist sehr anstrengend:extra Runden für den Ersthund ,zeitgleich Erziehung des Welpen-nach Möglichkeit allein,da er sich allen Blödsinn aufsaugt wie ein Schwamm welcher der Große macht,und vor allem selber lernen der Chef zu sein und sich so zu verhalten!Natürlich muss bei allem hundischen der familiäre Hindergrund stimmen (es nützt niemande etwas wenn man [u]seinen[u] Traum von zwei Hunden erfüllt und es dann nur Streß gibt.).Ich denke du solltest vorrangig daran arbeiten das Dakota auch allein bleiben kann, denn ich hätte da bedenken das der 2.es sich dann abschaut.
Es ist nicht alles soo einfach gewesen wie ich es mir vorgestellt habe , aber es ist machbar! Ich bereue es keineswegs eine Zweithund genommen zu haben. Es ist definitiv mehr Arbeit, mehr Dreck aber vor allem viel Spaß und intensive Momente mit den Beiden.Ich würde es immer wieder machen,nur das ich dann auf eine kosequentere Erziehung des Ersthundes achten würde- erleichtert einiges
LG Conny